14 - was nun?

Orientierungshilfen

In der 8. Schulstufe muss überlegt werden:
Plant man den Einstieg in einen Lehrberuf oder besteht Interesse am Besuch einer weiterführenden Schule?

Folgende Informationsquellen sind bei der Orientierung und für die Entscheidung hilfreich:

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Elternratgeber Berufsorientierung: Schule oder Lehre

Als Elternteil haben Sie entscheidenden Einfluss auf den weiteren Bildungs- und Lebensweg Ihres Kindes. Gerade nach der achten Schulstufe werden hier entscheidende Weichen gestellt. Schule oder Lehre – was ist für mein Kind die bessere Wahl? Welche Fachrichtungen kommen den Interessen und Talenten meines Kindes entgegen? Die Klärung dieser und ähnlicher Fragen sollte gemeinsam erfolgen, das benötigt Zeit und eine solide Informationsbasis – überstürzte Entscheidungen führen selten zu guten Ergebnissen!

Wie Sie Ihr Kind sinnvoll beim Prozess der Bildungs- und Berufswegorientierung unterstützen können und welche Infoquellen Sie dabei heranziehen können, haben wir in einem Informationsblatt für Sie zusammengestellt.

Elternratgeber zur Berufsorientierung zum Herunterladen (pdf/430 kb)

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Schüler- und Bildungsberatung

Ab der 5. Schulstufe stehen den Schülern sowie den Eltern an allen Schulen Schülerberater (an Hauptschulen, Gymnasien, Bildungsanstalten für Kindergärtner bzw. für Sozialpädagogen) bzw. Bildungsberater (an Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen) zur Verfügung.

Aufgaben
  • Information = Orientierungshilfe, Entscheidungsvorbereitung Info über weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsalternativen, Eingangsvoraussetzungen und Abschlussqualifikationen von Bildungsgängen im Rahmen von Klassenvorträgen, Elternabenden, Einladung von ExpertInnen, Exkursionen, Betriebserkundungen, Weitergabe von Informationsmaterial.

  • Individuelle Beratung Sowohl Laufbahnfragen oder auch persönliche Probleme (zB Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten) betreffend.

Kontakt

Die Namen der Schüler- bzw. Bildungsberater kann man zB. beim Klassenvorstand, in den Schuldirektionen oder auch bei den jeweiligen Schulbehörden (Bezirksschulrat für die Pflichtschulen, Landesschulrat für alle Schulen) erfragen.
Auf entsprechende Infos in der Schule ist zu achten (Schwarzes Brett mit Namen und Sprechstunden, etc.) Darüber hinaus gibt es in allen Bundesländern Arbeitsgemeinschaften der Schüler- bzw. Bildungsberater (Hauptschule: meist in jedem Bezirk; ansonsten Landesarbeitsgemeinschaften)

Nähere Auskünfte

Schulpsychologie-Bildungsberatung beim Landesschulrat für OÖ www.lsr-ooe.gv.at

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Berufsorientierung - Berufsinformation (BO)

Lehrplanmäßig sind für die 7. und 8. Schulstufe (HS sowie AHS-Unterstufe) insgesamt 32 Wochenstunden Berufsorientierung verpflichtend vorgesehen.
Der Unterricht kann entweder integrativ (eingebaut im herkömmlichen Unterricht in den verschiedenen Gegenständen) oder als eigenständiges Fach angeboten werden. Außerdem ist es möglich die BO-Stunden für Schulveranstaltungen (zB Betriebsbesuche, Exkursionen) zu blocken.

Vor der Einführung als Pflichtgegenstand („verbindliche Übung“ - VÜ) wurde die BO häufig als „Unverbindliche Übung“ (UÜ; vornehmlich im Hauptschulbereich) durchgeführt. Manche Schulen führten dieses Zusatzangebot fort (sofern es nicht zu weiteren Kürzungen im Schulbereich bzw zu anderen Schwerpunktsetzungen kam), manche Standorte haben die BO sogar zum Themenschwerpunkt gemacht.

Hinweis

Berufliche Orientierung kann auch im Rahmen der „Berufspraktischen Tage“ an Hauptschulen bzw im Rahmen der „Berufspraktischen Wochen“ (9. Schulstufe; Polytechnische Schulen) gewonnen werden. Außerdem ist die BO nicht zu verwechseln mit der "Schüler- und Bildungsberatung“, wenngleich in der Praxis die BO-Lehrkräfte häufig identisch sind mit den Schüler- bzw. Bildungsberatern an den Schulen.

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Berufspraktische Tage/Woche

Neben der in der 7. und 8. Schulstufe vorgesehenen verbindlichen Übung Berufsorientierung können in HS als auch in der AHS zusätzliche berufsorientierende Maßnahmen durchgeführt werden. Dazu gehören unter anderem die Berufspraktischen Tage.

Die Berufspraktischen Tage (BPT) sind eine schulautonome Veranstaltung und dienen der Ergänzung des Unterrichts durch unmittelbaren, anschaulichen Kontakt zum wirtschaftlichen Leben – zB mittels Betriebserkundungen, Veranstaltungen zur Vermittlung einer praxisnahen Berufsorientierung oder anderen Begegnungen mit der Arbeitswelt (Exkursionen in Betriebe, Besuch von thematisch passenden Veranstaltungen, ... ) und sollen auch eine Vertiefung der Lehrinhalte ermöglichen.

Zielsetzung

Natürlich hängt die Zielsetzung der BPT vom jeweiligen Schultyp ab. In der Hauptschule und in der AHS-Unterstufe geht es zB um erstmalige Begegnungen mit der Arbeits- und Berufswelt, um das Kennenlernen von Berufsbildern, um die Ergänzung des verpflichtenden Berufsorientierungs-Unterrichts (in der 7. bzw 8. Schulstufe), um einen Baustein im Rahmen des Berufswahlentscheidungsprozesses.

Zeitrahmen

Das Gesetz sieht einen Rahmen für Dauer und Anzahl ein- und mehrtägiger Schulveranstaltungen vor. In dieser Regelung sind auch die BPT erfasst. Für die 5. bis 8. Schulstufe sind je Schulstufe bis zu 9 Veranstaltungen unter 5 Stunden und bis zu zwei Veranstaltungen über 5 Stunden möglich. Darüber hinaus können insgesamt bis zu 28 Tage für so genannte „Mehrtägige Schulveranstaltungen“ eingeplant werden.

Nähere Infos

Nähere Informationen über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu den Berufspraktischen Tagen und Wochen sowie praktische Tipps erhalten Sie in der AK-Brochüre „Berufspraktische Woche/Tage“.
Erhältlich unter der Telefonnummer 050/6906-2372 DW.

Hinweis

Soweit die einzelnen Schulstandorte spezielle Berufsorientierungsangebote sozusagen in ihre Beschreibung stellen, sind sie unter Schlagwörtern wie "Berufsorientierung" im Online-Schulführer des Landesschulrates OÖ rasch auffindbar.

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Berufsinformationsmesse (BIM)

Die nächste Berufsinformationsmesse findet statt vom 17. bis 20. Oktober 2012 am Messegelände Wels
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