AK-Vollversammlung beschließt Budget für 2012: Höhere Mittel für kostenlose Rechtsberatung

Die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat heute den Budgetvoranschlag für das Jahr 2012 in Höhe von fast 70 Millionen Euro einstimmig angenommen. Der Budgetanteil der kostenlosen Rechtsberatung für AK-Mitglieder nimmt weiter zu. "Gerade in diesen krisenhaften Zeiten bieten wir als sicherer Partner hochwertige Beratungsleistungen", betont AK-Direktor Dr. Josef Moser, MBA.

Die Einnahmen der Arbeiterkammer Oberösterreich kommen fast zur Gänze aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. „Heuer haben sich die Einnahmen gut entwickelt“, stellt AK-Direktor Dr. Moser fest. "Wie es im Jahr 2012 weitergeht, ist aber unklar. Schon deshalb haben wir diesen Budgetvoranschlag vorsichtig kalkuliert und achten besonders auf Effizienz und Sparsamkeit."

39 Prozent des Budgets für Rechtsschutz im Beruf

Im Mittelpunkt der Ausgaben wird auch 2012 die arbeits- und sozialrechtliche Beratung und Vertretung der AK-Mitglieder stehen. "Dafür sind 27 Millionen Euro vorgesehen – 39 Prozent des Gesamtbudgets gegenüber 35 Prozent im Vorjahr. Die Nachfrage ist enorm", sagt Moser.

Der AK-Direktor verweist auf die sehr gute Bewertung des AK-Beratungsangebotes: "Regelmäßig durchgeführte Befragungen ergeben Top-Werte. Für uns ein Ansporn, noch besser zu werden."

Ausgaben für Bildung und Jugend steigen kräftig

Aber auch die anderen Leistungen werden nicht vernachlässigt. Für Bildung, Kultur und Jugend sieht das Budget 2012 insgesamt 15,3 Millionen Euro vor. Das bedeutet eine Steigerung um 1,8 Millionen Euro gegenüber 2011.

"Die zusätzlichen Mittel fließen vor allem in den Ausbau der Bildungsberatung und in unsere Dialog-Workshops, an denen jährlich schon mehr als 9000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen", informiert AK-Direktor Dr. Moser.

Für den Konsumentenschutz sowie für wirtschaftspolitische und wissenschaftliche Expertisen wird die AK Oberösterreich 2012 rund 10 Millionen Euro aufbringen.

"Wie sparsam wir wirtschaften, zeigt sich unter anderem am Betriebs- und Verwaltungsaufwand. Er ist mit 6,6 Millionen Euro nominell fast gleich geblieben, aber angesichts der Inflationsrate real gesunken", berichtet der AK-Direktor.


AK-Direktor Dr. Josef Moser MBA

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