AK-Appell an Universitäts-Rektor Dr. Hagelauer: Vereinbarkeit von Beruf und Studium verbessern
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In einem neuen Positionspapier lehnt die Universitätenkonferenz berufsbegleitende Bachelor-Studienprogramme ab und drängt berufstätige Studierende in kostenintensive Weiterbildungslehrgänge. Die AK appelliert an Rektor Dr. Richard Hagelauer, sich dem nicht anzuschließen und stattdessen die Vereinbarkeit von Beruf und Studium an der Universität Linz zu verbessern.
In Linz sind einerseits rund 70 Prozent der Studierenden berufstätig, andererseits werden in absehbarer Zeit alle Studien auf das Bachelor-System umgestellt. Die Notwendigkeit eines attraktiven berufsbegleitenden Angebotes ist also gegeben. Das Verdrängen der berufstätigen Studierenden auf Lehrgänge, die einerseits sehr viel kosten und andererseits in den meisten Fällen ein Regelstudium nicht ersetzen, ist für die oberösterreichische Arbeiterkammer nicht akzeptabel. Lernen und Studieren darf nicht heißen, dass dies nur mit teuren Lehrgängen möglich ist. Zudem dürfen die berufstätigen Studierenden nicht zur finanziellen Entlastung der Universitäten verpflichtet werden, indem sie zunehmend aus dem Regelstudium gedrängt werden.
Die AKOÖ fordert die Umsetzung des Regierungsübereinkommens, in dem wörtlich festgehalten ist, dass berufsbegleitendes Studieren an Universitäten durch explizite Studienangebote ermöglicht werden soll. Die Universität Linz mit ihrem sehr hohen Anteil an berufsbegleitend Studierenden wird aufgefordert, eigene und bessere Wege zur Vereinbarkeit von Beruf und Studium zu beschreiten. Rektor Dr. Hagelauer hat überdies bei seinem Amtsantritt die Verbesserung der Studienbedingungen für Berufstätige dezidiert als ein Vorhaben vorgestellt.
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