Viele Beschwerden über GMX

In der Konsumentenberatung häufen sich in den letzten Wochen Anfragen und Beschwerden zum E-Mail-Diensteanbieter GMX. Kunden des kostenlosen FreeMail-Accounts GMX erhalten Rechnungen, Mahnungen sowie Inkassoforderungen mit der Begründung zugestellt, sie hätten einen kostenpflichtigen Dienst bestellt.

Die Konsumenten können sich aber nicht erinnern, jemals kostenpflichtige Leistungen bestellt zu haben.Sie haben eine Gratis-Testphase in Anspruch genommen, die anschließend von GMX in einen entgeltlichen Vertrag umgewandelt wurde.

Eine wirksame Vertragsverlängerung ist nach dem Konsumentenschutzgesetz aber nur dann möglich, wenn vor Ablauf der Testphase nochmals ausdrücklich auf die Verlängerungsklausel und deren Rechtsfolgen hingewiesen wurde, sodass ein rechtzeitiger Widerruf noch möglich ist.

Die Konsumenteninformation der AK rät betroffenen Konsumenten, GMX gegenüber die Rechtslage klarzustellen und eine Ausbuchung der ungerechtfertigten Forderungen zu verlangen. Einen Musterbrief finden Sie in der Infobox.

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