AK-Präsident Kalliauer bei Diskussion zu Fraueneinkommen: Müssen an vielen Schrauben drehen, um die Schere zu schließen
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Warum Frauen trotz immer besserer Ausbildung nach wie vor weniger verdienen als Männer und was dagegen getan werden kann, darüber diskutierten kürzlich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Raiffeisenlandesbank-Vorstandsmitglied Mag.a Michaela Keplinger-Mitterlehner und AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Facit: "Wir müssen an vielen Schrauben drehen, um die Einkommensschere zu schließen."
Quoten seien leider immer noch notwendig, auf freiwilliger Basis bewege sich zu wenig darin waren sich Heinisch-Hosek und Kalliauer bei der Veranstaltung mit dem vielsagenden Titel "Superg'scheit, aber unterbezahlt" einig. Auch positive Anreize seien wichtig. So forderte AK-Präsident Kaliauer neuerlich, öffentliche Aufträge nur an Firmen zu vergeben, die nachvollziehbare vorbildliche Leistungen bei der Frauenförderung erbringen.
Bei der Kinderbetreuung gebe es noch großen Aufholbedarf Kalliauer verwies auf den Kinderbetreuungsatlas der AK Oberösterreich. Ohne passende hochwertige Angebote sei für Mütter eine Karriere nicht möglich.
Weitere Schwerpunkte der Diskussion: Lohndiskriminierung (hier erhofft sich Kalliauer Verbesserungen durch die verpflichtende Einkommenstransparenz), Aufteilung der Familienarbeit, bessere Möglichkeiten für Teilzeitkräfte inklusive Umstieg auf Vollzeit bei entsprechendem Wunsch, höhere Mindestlöhne und Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe.
Einen akustischen Bericht über die Veranstaltung finden Sie im Hörbeitrag des ORF.
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