Eier: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Beim Einkauf von Eiern haben die Konsumenten die Qual der Wahl. In Sachen Tierschutz geht Österreich mit gutem Beispiel voran: Seit 1. Jänner 2009 ist hierzulande die Käfighaltung von Legehennen verboten, auf EU-Ebene jedoch erst ab 2012. Das heißt, es gibt immer noch importierte Käfigeier aus dem Ausland.

Beim Kauf auf Herkunft schauen

Deshalb ist es ratsam, besonders genau auf die Herkunft zu achten. Und das ist bei Eiern aus dem Handel leicht erkennbar: Ihnen ist ein Stempel aufgedrückt. Haltungsform, Herkunftsland und Erzeugerbetrieb müssen auf jedem einzelnen Ei angeführt sein. Anhand dieses Codes kann der Konsument ganz klar erkennen, aus welcher Haltungsform und aus welchem Land das Ei kommt. Die AK zeigt, wie dieser Code zu knacken ist.

Länderkennzeichnungen
AT steht für Österreich,
NL für Niederlande,
DE für Deutschland,
IT für Italien.



Folgende Kennzeichnungshinweise sind verpflichtend:

  • Verpackung
    Packungen müssen enthalten: Name und Anschrift des Verpackungsbetriebes oder des Händlers, Kennnummer der Packstelle, Güte- und Gewichtsklasse, Anzahl (oder Gewichtsklasse) der verpackten Eier, Mindesthaltbarkeitsdatum und Art der Legehennenhaltung. Zusätzliche Angaben sind erlaubt.
  • Rohes Ei
    Auf dem Ei müssen stehen: Haltungsform, Herkunftsland, Betriebscode. Die Angabe der Haltbarkeit ist freiwillig. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird mit „MHD“ abgekürzt. Die Haltungsform ist codiert. Die Herkunft ist durch einen Buchstabencode gekennzeichnet.
  • Bemaltes Ei
    Auf der Verpackung von gefärbten Eiern ist Pflicht: Verkehrsbezeichnung, Name oder Firma und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers, Mindesthaltbarkeitsdatum, Farbstoffdetails und Stückzahl der Ostereier.
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