Was kostet der Elektriker?
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Viele Anfragen und Beschwerden in der Konsumentenberatung betreffen die Kosten von Elektrikerarbeiten, vor allem die Fahrtkosten. Wir haben daher die Fahrtkosten und Stundensätze in OÖ verglichen.
Neben den Fahrtkosten wurden die Stundensätze für einen Facharbeiter (Installationsmonteur), einen Helfer und die Mindestarbeitszeit erhoben. 59 Elektroinstallationsunternehmen haben auf unsere Fragen geantwortet.
Elektriker-Regiekosten zum Download (pdf/30 kb)
Die Preisunterschiede nach Bezirken sind dabei erheblich. Der Durchschnittswert beträgt in OÖ bei den Facharbeiterstundensätzen 52,81 € und bei den Fahrtkosten 17,10 €.
41 Prozent der befragten Unternehmen verrechnen Mindestarbeitszeiten von 30 Minuten, am häufigsten in Linz, Steyr und im Bezirk Gmunden. Sieben Betriebe rechnen minutengenau ab.
Ein einziger Betrieb, Elektro-Profi-Klein in Puchenau, verrechnet keine Fahrtkosten (für 10 km bzw. 15 Minuten Anfahrt).
In acht Bezirken (Eferding, Gmunden, Grieskirchen, Linz-Land, Perg, Ried, Steyr, Wels) liegen die Stundensätze (Bezirksdurchschnitt) über dem Oberösterreichdurchschnitt.
Der Bezirk Gmunden ist mit 55,20 € am teuersten, am günstigsten ist der Bezirk Schärding (46,47 €).
Bei den Fahrtkosten liegen die Bezirke Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Linz-Land, Ried, sowie die Städte Linz, Steyr und Wels über dem Oberösterreichdurchschnitt. Am teuersten kommt die Anfahrt im Bezirk Ried (26,64 €), am billigsten im Bezirk Eferding (10,50 €).
Ein Vergleich mit den Ergebnissen aus 2006 zeigt eine Anhebung der Stundensätze für Monteure um durchschnittlich 8,6 Prozent, für Helfer um 6 Prozent. Fahrtkosten verteuerten sich im Durchschnitt um 23,4 Prozent.
Dr. Georg Rathwallner rät
Um unliebsamen Preisüberraschungen vorzubeugen, ist es ratsam, sich einen schriftlichen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen. Dieser ist nach dem Konsumentenschutzgesetz kostenlos, außer Sie werden vorher auf Kosten explizit hingewiesen.
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