AK-Wissenschaftspreis an Pergerin für Arbeit zu Gleichstellung im Berufsleben
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Für ihre Arbeit zum Thema "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt – Welche Maßnahmen können innerbetrieblich hilfreich sein?" wurde Mag.a Karina Lichtenberger mit dem AK-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer überreichte ihr kürzlich bei einem Festakt 3000 Euro Preisgeld.
Die ungleiche Behandlung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern geht auch an persönlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wünschen und Zielen vorbei. Denn die Gleichstellung der Geschlechter bringt langfristig viele Vorteile mit sich.
In ihrer Arbeit untersucht die Autorin die Ursachen für die mangelnde Gleichstellung von Frauen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Sie analysiert auch die betriebliche Realität und zeigt auf, dass Frauen Hauptbetroffene innerbetrieblicher Diskriminierungen sind.
Demgegenüber weist sie auf die Vorteile einer innerbetrieblichen Gleichstellung von Frauen und Männern hin sowie auf den Nutzen, der sich daraus für die Arbeitnehmer/-innen, die Unternehmen, den Wirtschaftsstandort und die Gesellschaft ergibt.
Schließlich hat die Autorin auch eine konkrete Hilfe für Betriebe entwickelt – Handlungsleitfäden für Betriebsräte/-innen und Personalverantwortliche bei sexueller Belästigung und/oder Mobbing sowie bei Entgelt- und Aufstiegsdiskriminierung.
Die Preisträgerin
Karina Lichtenberger wurde in Perg geboren und studierte Sozialwirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz. Privat engagiert sie sich ehrenamtlich beim Verein SOS Menschenrechte, der sich für eine humane Integrationspolitik in Österreich einsetzt. Außerdem gehört Improvisationstheater zu den Hobbys der 25-Jährigen, die derzeit in Linz lebt. Dieses Semester will sie noch ihr Zweitstudium Wirtschaftswissenschaften abschließen und sich dann auf Arbeitssuche begeben.
Foto der Preisträgerin (jpg/31 kb)
Der Preis
Der AK-Wissenschaftspreis wurde in diesem Jahr bereits zum 26. Mal verliehen und war heuer dem Thema "Soziale Gerechtigkeit" gewidmet. Insgesamt waren 71 Arbeiten eingelangt. Neben der Arbeit von Karina Lichtenberger wurden noch zwei weitere Arbeiten ausgezeichnet.
Auch 2010 wird die AK wieder einen Wissenschaftspreis verleihen. Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem Thema "Chancen durch Bildung" stehen, können ab sofort beim Wissenschafts- und Forschungsmanagement der AK OÖ, Volksgartenstraße 40-42, 4020 Linz, eingereicht werden.
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Kontakt
AK Oberösterreich
4020, Volksgartenstr. 40
Tel.: 050/6906-0
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