Bar und Plastik: Geld am günstigsten
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Reisende sollten sich nie auf nur ein Zahlungsmittel verlassen. Das ist das Ergebnis des neuesten Tests der Arbeiterkammer. Wer schon zuhause Geld wechselt, muss bei geringen Summen oft hohe Mindestspesen zahlen. Günstiger ist da oft der Bankomat am Urlaubsort oder die Kreditkarte. Man sollte in diesem Fall allerdings sicherstellen, dass die Kreditkarte am Urlaubsort akzeptiert wird und es dort Bankomaten gibt.
Die Frage nach dem idealen Zahlungsmittel lässt sich nicht eindeutig beantworten. In die Reisekasse gehören Bargeld, Bankomat- und Kreditkarte.
Für Geldwechsel verlangen die meisten Banken in Oberösterreich 1,5 Prozent Provision. Die Mindestspesen liegen zwischen 1,50 bis 4,85 Euro. Durch hohe Mindestspesen wird die Beschaffung von kleinen Be-trägen teuer.
Vielfach ist Abheben mit Bankomatkarte bei einem Geldausgabeautomaten am Urlaubsort günstiger. Die Provision beträgt 0,75 Prozent plus 1,82 Euro Fixspesen, abgerechnet wird zum günstigeren Devisenkurs
- Bargeld
sollte für den Beginn des Aufenthalts im Gastland vorhanden sein, für Reisen außerhalb der Euro-Zone am besten in der Währung des Reiselandes. Verhandeln Sie mit Ihrer Bank über Wechselspesen. - Maestro-Karte (Bankomatkarte)
Die Geldbehebung am Bankomat und das bargeldlose Zahlen an Bankomatkassen ist innerhalb der Euro-Zone kostenlos. Es fallen lediglich Buchungsgebühren an, die entweder in einem Kontoführungspauschale enthalten sind oder einzeln verrechnet werden. Außerhalb der Euro-Zone kostet die Behebung 0,75 Prozent zuzüglich 1,82 Euro und das bargeldlose Zahlen 0,75 Prozent plus 1,09 Euro. - Kreditkarten
eignen sich zum Bezahlen von Rechnungen. Für Visa und Mastercard gibt es weltweit die meisten Akzeptanzstellen. Im Euro-Raum sind Transaktionen kostenlos, in den übrigen Ländern wird eine Bearbeitungsgebühr von ein bis zwei Prozent verrechnet. - Reiseschecks
zählen zu den sichersten – allerdings auch teuersten – Zahlungsmitteln, da bei Verlust oder Diebstahl sofort Ersatz im Urlaubsland geleistet wird. Reiseschecks verlieren zunehmend an Bedeutung und werden nicht mehr von jeder Bank angeboten. Eine moderne Alternative zu Reiseschecks sind wiederaufladbare Wertkarten. - Prepaid-Karten (wiederaufladbare Wertkarte
PayLife und Card complete Service bieten sogenannte Prepaid-Karten an. Diese müssen im Vorhinein mit einem Guthaben aufgeladen werden. Ein eigenes Bankkonto ist für die Ausstellung einer Prepaid-Karte nicht erforderlich. Mit seinem persönlichen PIN-Code kann der Karteninhaber mit dem aufgeladenen Guthaben wie mit der herkömmlichen Bankomatkarte bezahlen oder Bargeld beheben.
Tipps
Erkundigen Sie sich bezüglich der Bankomatkarte bei Ihrer Bank über das Behebungs- und Zahlungslimit. Das Limit für Behebungen im Ausland beträgt üblicherweise 400 Euro pro Tag.
Vermeiden Sie Barbehebungen mit Kreditkarte – diese sind teuer.
Halten Sie bei Auslandsreisen für eine eventuelle Kartensperre immer eine Notiz mit Karten- und internationaler Notrufnummer griffbereit. Bewahren Sie die Notfallkarte getrennt von Ihrer Karte auf. Melden Sie sofort das Abhandenkommen der Karte beim Sperrnotruf und erstatten Sie bei einem Diebstahl Anzeige bei der Polizei.
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