Sicher Surfen im Internet
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Cybermobbing, Phishing Mails, Privatsphäre und Datenschutz – über die Gefahren im Internet wird zwar viel gesprochen, beim täglichen Surfen werden sie aber noch immer viel zu oft ignoriert. Dabei ist es einfach, sich vor den offensichtlichsten Fallen im Netz zu schützen. Die AK hat eine Übersicht mit den wichtigsten Tipps zusammengestellt. Jede/r User/-in muss aber selbst entscheiden, wie er sich im Netz bewegt.
Cybermobbing
Unter Cybermobbing versteht man das absichtliche Verletzen, Bloßstelle, Beleidigen oder Belästigen über das Internet. Die Angriffe erfolgen oftmals über Netzwerke wie Facebook oder Youtube und bieten den Tätern ein großes Publikum und eine rasche Verbreitung. Oft bleiben die Übeltäter im Verborgenen und können nur schwer ausfindig gemacht werden, aber auch die Beseitigung der Gemeinheit gestaltet sich nicht selten schwierig
Tipp
Opfer sollten sich zunächst an den jeweiligen Seitenbetreiber wenden und einen bestimmten Kommentar oder Video melden, wobei das Löschen des Beitrages ein paar Tage in Anspruch nehmen kann. Falls auch das zu keinem Erfolg führt gibt es die Möglichkeit über den Internet Ombudsmann zu urgieren. Betroffene Jugendliche sollten sich unbedingt ihren Eltern oder Lehrern anvertrauen.
Phishing Mails
Bei einer Phishing Mail Attacke handelt es sich um den Versuch, jemandem mittels einer betrügerischen E-Mail persönliche Daten, Codes oder Passwörter zu entlocken. Unter einem Vorwand wird man aufgefordert, in einem externen Link seine Daten einzugeben und zu versenden
Tipp
Lesen Sie daher ihre eingegangene E-Mails aufmerksam durch und denken Sie daran, dass seriöse Unternehmen (etwa Banken, Amazon oder ebay,…) niemals mittels Email Informationen oder Kontodaten von Ihnen erfragen. Diese Mails sollten unbedingt ignoriert werden.
Soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke wie Facebook erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Sie ermöglichen den raschen Informationsaustausch zwischen den Usern. Durch das immer größer werdende Angebot steigt jedoch auch das Risiko zu viele Informationen im Netz preiszugeben.
Persönliche Angaben wie Geburtsdaten, Wohnadresse oder Handynummer, aber auch Infos über den aktuellen Aufenthaltsort sollten nicht für jedermann ersichtlich sein.
Tipp
Anhand des Beispiels Facebook wird ersichtlich, dass die automatischen Privatsphäre Einstellungen nicht ausreichend sind und daher vom Benutzer selbst konfiguriert werden sollten. Auch mit der Veröffentlichung von Fotos sollte man vorsichtig sein, da einmal hochgeladene Fotos von jedem anderen Nutzer gespeichert und weiter verwendet werden können und für immer im Netz gespeichert bleiben.
User/-innen sollten ihre Einstellungen immer wieder kontrollieren – die Arbeiterkammer hat dazu eine Anleitung zusammengestellt
zum Seitenanfang Tipps: einfach und wirkungsvoll- Bei Freundschaftsanfragen in sozialen Netzwerken ist Vorsicht geboten – nicht jede Anfrage annehmen, wenn Sie die Person nicht kennen!
- Keine sensiblen Daten im Netz veröffentlichen!
- Ein sicheres Passwort schütz vor Übergriffen auf das eigene Profil.
- Bei Mobbing-Angriffen sollten Sie keine Angst davor haben, jemanden darüber zu informieren. Je rascher Sie darauf reagieren, desto schneller können unangenehme Beiträge auch wieder entfernt werden!
- Ein Virenschutz auf dem PC kann vor Viren aber auch Spam-Mails (Phishing Mails) schützen.
- Achten Sie auch auf Rechte anderer. Fragen Sie um Erlaubnis, bevor Sie etwas Bilder, die Freunde zeigen, ins Netz stellen.
- Wer im Internet AGBs und Kleingedrucktes aufmerksam liest kann Verträge mit unseriösen Unternehmen und Abo-Fallen vermeiden! Schutz vor unseriösen Internetseiten bietet auch der kostenlose Linkscanner WOT
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