Jugendliche aus Österreich, Finnland und Polen mischen sich ein und fordern gleiche Chancen für Männer und Frauen in Europa

Mit der Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt kann man nicht früh genug beginnen. Wir geben Jugendlichen aus dem Salzkammergut, der Steiermark, Finnland und Polen die Möglichkeit dazu.

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Projekt - "Der Jugend eine Stimme geben"

Im Projekt "Der Jugend eine Stimme geben" erarbeiteten Mädchen und Burschen Vorschläge, wie sie sich ihre Lebens- und Arbeitswelt in einem zukünftigen Europa vorstellen, welche Visionen sie dazu haben und was sie konkret an geeigneten Rahmenbedingungen für eine gute Arbeits- und Lebensumwelt und Chancengleichheit von Männern und Frauen.

Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, den Abbau von Rollenklischees und die Umsetzung der europäischen und nationalen Gleichstellungsrichtlinien auf allen Ebenen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft forderten Jugendliche aus dem Salzkammergut und der Steiermark beim gemeinsam veranstalteten Europa-Jugendparlament, einer internationalen Begegnung von 70 österreichischen, finnischen und polnischen jungen Männern und Frauen im Bezirk Gmunden.

Gemeinsam mit politischen Vertretern/-innen aus Oberösterreich und dem Salzkammergut wurden im Rahmen des EU-Projektes "Der Jugend eine Stimme geben", das die Arbeiterkammer OÖ gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk Salzkammergut, Berufsschülern/-innen aus Gmunden und der Steiermark, Lehrlingen der Energie AG und Schülern/-innen der PTS Gmunden umsetzt, einen Nachmittag lang beim Europa-Jugendparlament zum Thema "Chancengleichheit 2030" diese und andere Visionen und Forderungen diskutiert.

Von Politikverdrossenheit der Jugend war dabei nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: "Die engagierten Vorbereitungen und Diskussionen im World-Cafe und ambitionierten Resolutionsanträge, die im Parlament vorgebracht wurden zeigten einmal mehr, wie wichtig es ist, die Jugend in die Gestaltung der Lebens- und Arbeitswelt frühzeitig einzubinden, ihre Visionen und Ideen ernst zu nehmen und ihr Möglichkeiten zum Einmischen zu geben", fasste AK-Präsident und Vorsitzender des Europa-Jugendparlaments Johann Kalliauer in Laakirchen seine Eindrücke und die seiner Politikerkollegen und -kolleginnen im Präsidium zusammen.

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Memorandumsübergabe am 11.12.09 im Cafe Griensteidl in Wien

Das Ergebnis aus dem veranstalteten Europa-Jugendparlament ist ein Memorandum, in dem Visionen für das Jahr 2030 festgehalten wurden, was es für eine Welt braucht, die von gegenseitiger Akzeptanz und Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt geprägt ist.

Dieses wertvolle Schriftstück wurde nun am 11. Dezember 2009 in Wien im Café Griensteidl österreichischen Abgeordneten des europäischen Parlaments durch die österreichischen Jugendlichen feierlich überreicht. Nach der Präsentation nahmen die EU-Parlamentarier/-innen Stellung zu den im Memorandum geforderten Zielen und standen für Fragen zur Verfügung.

Mag.a Evelyn Regner (SPÖ) befürwortete das Projekt und das daraus entstandene Memorandum. Mag.a Ulrike Lunacek (Grüne), und Dr. Paul Rübig (ÖVP) taten es ihrer Kollegin Regner gleich und die Jugendlichen erhielten zusätzlich reichlich Lob für das erfolgreiche Projekt und ihre Anliegen, die im Memorandum festgehalten sind. An der Übergabe teilgenommen haben ebenfalls Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ) und Dr. Hannes Swoboda (SPÖ).

Nach der Übergabe des Memorandums bekamen die Jugendlichen die Chance, eine Sitzung des Nationalrates live mitzuerleben und anschließend haben sie das Gebäude des Parlaments in einer Führung kennen gelernt.
Neben den österreichischen Jugendlichen wird das Memorandum auch seitens der finnischen und polnischen Jugendlichen in ihren Heimatländern an ihre jeweiligen heimischen Vertreter/-innen der Europäischen Union übergeben werden.

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Kontaktpersonen:

Projektleiter:
Martin Kamrat
e-mail: kamrat.m@akooe.at
Tel.: +43 (0)7612 6906 - 4412 DW
4810 Gmunden, Herakhstraße 15 b

Projektleiterin:
Edith Konrad
e-mail: konrad.e@akooe.at
Tel.: +43 (0)732 6906 - 2449 DW
4020 Linz, Volksgartenstraße 40

Projektinfos, Ergebnisse und Presseunterlagen des Jugendparlamentes finden Sie auf der projekteigenen Homepage: www.youthvoice.eu

Folgende Projektpartner/-innen nehmen an dem Projekt teil:

  • Arbeiterkammer OÖ
  • Jugendnetzwerk Salzkammergut
  • Polytechnische Schule Gmunden
  • Berufsschule I Gmunden
  • Berufsschule II Gmunden
  • EU-Regionalbüro Voitsberg
  • Energie AG
  • Marschallamt der Woiwodschaft Oppeln
  • Oppelner Zentrum für Wirtschaftsentwicklung
  • Wirtschaftskammer Schlesien
  • North Karelia College Outokumpu
  • City of Helsinki, Youth Department - Stadt Helsiniki, Jugendabteilung
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AK-Bezirksstelle Gmunden

Leiter:
Dr. Martin Kamrat LL.M.

Adresse:
Herakhstr. 15 b
4810 Gmunden

Email: gmunden@akooe.at
Telefon: 050/6906 - 4412
Fax: 050/6906 - 4499