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Ausgliederung & Fusion
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Wider den Outsourcing-Wahn! - Anregungen aus der AK-Consult-Beratungspraxis
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Wie bei Abmagerungskuren kann es bei Outsourcing überaus nützlich sein, das Gewicht und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens nicht sofort nach der Kur, sondern etwas später zu überprüfen. Vielfach ist das Ergebnis: Schwerer als vorher!
Bei Beratungen von Betriebsräten rund um Umstrukturierungsmaßnahmen muss man auch bei Outsourcing oft eingestehen: Es gibt einfach Bereiche, die von Dritten bei weitem kostengünstiger und kompetenter besorgt werden. Immer öfter findet Outsourcing in Feldern wie Informationsmanagement, Industriedesign, Logistik, F&E statt. Daher stellt sich die Frage, ob Outsourcing die richtige Strategie ist.
Einige Gedanken bieten sich aus der Sicht des "Arbeitnehmer-TÜVs" dabei als überaus günstig an: |
Die Gemeinkostenfalle
- Mit Blick und hohem Vertrauen auf die Richtigkeit der Herstellkosten je Stück wurden Teile nach außen vergeben. Bedacht wurde dabei nicht, dass auch anteilig Kapazitäten in der Arbeitsvorbereitung, der Personalabteilung und im Vorstand selbst hätten mit abgebaut werden müssen. Diese "Overheadkosten" entpuppen sich dann als schwer bis nicht abbaubare Fixkosten.
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Statt Modernisierung der einfachere Weg Ausgliederung
- Es sollte ein nicht profitabler Unternehmensteil ausgegliedert werden. Jetzt - nachdem er unter Einbeziehung der Mitarbeiter reorganisiert wurde - sticht dieser Bereich die Angebote der externen Anbieter aus und arbeitet profitbringend noch immer im gleichen Unternehmen.
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Manche Funktion, die gestern noch eine Nebensache war, hat sich mittlerweile zu einem Teil des Kerngeschäftes gewandelt
- Am Beispiel Logistik lässt sich dies sehr schön verdeutlichen. Die Leistungen von Kundenbindung und zusätzlichem Service der alten Versandabteilung werden, obwohl dies Möglichkeiten zur Profilierung am Markt sind, durch die kompetentere Spedition nicht mehr erbracht.
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