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Trends in der Arbeitszeitgestaltung


Die Ressource Arbeitszeit wird aktiv gemanagt:

Am Beispiel eines Bandbreitenmodells mit Ankündigungsfristen kann dies folgendermaßen aussehen. Es gibt 2 Ankündigungsfristen für Änderungen. Langfristige Änderungen sind ohne Zeitzuschläge für das Unternehmen. Wird jedoch die Änderung in weniger als 1 Woche bekanntgegeben, dann gibt es einen Zeitzuschlag auf Normalarbeitszeit als „Strafe“ für nicht konforme Planung. Zusätzlich gibt es 2 Arbeitszeitkonten. Ein kurzfristiges für die Mitarbeiter und ein langfristiges für Konjunkturschwankungen.

Von der Präsenzorientierung zur Aufgabenorientierung in einem Gleitzeitmodell:

Dies bedeutet Kommen und Gehen nach eigenem Interesse und Arbeitsanfall, Gleittage bis zu einer Woche, keine Kernzeit, lange Tages- und Wochenarbeitszeiten.

Dezentralisierung, Delegation von Zeitkompetenz zu Teams:

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben keine persönliche Kernzeit sondern eine gruppenorientierte Funktionszeit. Je nach Anwesenheit und Arbeitsaufwand entscheiden die Mitarbeiter über das Kommen und Gehen. Es gibt eine Mindestbesetzung in der Funktionszeit und ein Ampelkonto mit Grenze zwischen Autonomie der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Führungskräfte.

Entwicklung, Förderung von Teilzeit:

Verstärktes Angebot von Teilzeit in der Produktion. Teilzeitmodelle in der Pflege reichen von 20 - 40 Stunden in der Woche. Lange Freizeitblöcke wechseln mit kurzen. Die Einteilung der Arbeitszeit richtet sich nach der Familiensituation. Ein Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit ist möglich.

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