 |
|
 |
 |
 |
|
|
Ein Interview mit Betriebsrat Hans Linsmaier (VA Stahl)
|
|
|
 |
Wie sehen Sie Ihre Rolle als Betriebsrat im Reorganisationsprojekt, das derzeit in Ihrem Betrieb läuft?
|
| Für mich als Betriebsrat ist es wichtig, eingebunden zu sein. Solche Projekte sind in der Regel sehr komplex und nur durch maximale Information von Anfang an bekommt man den nötigen Überblick, um im Sinne der Belegschaft mitbestimmen zu können. |
Wie sind Sie als Betriebsrat in das Veränderungsprojekt der VA Stahl eingebunden?
|
| Nach einer Vorerhebung war ich ab dem Zeitpunkt der Neugestaltungsphase im Projektteam dabei. Letztendlich war aber unser Spielraum sehr klein. Einerseits hat die Unternehmensleitung von Beginn an sehr klare Vorstellungen vom Projektergebnis: Das waren Reduzierung des Personals und Kosteneinsparung. Andererseits sind Entscheidungen mit einem Abstimmungsergebnis von 80:20 getroffen worden - ich als Betriebsrat hatte kein Vetorecht. |
Hatten Sie nicht das Gefühl, zum Erfüllungsgehilfen des Unternehmens zu werden?
|
| Während der ganzen Projektphase galt das "chinesische-Mauer-Prinzip" - also keine Information durfte nach außen dringen. Nach der Präsentation der Ergebnisse hat es bei der Belegschaft Angst und Unsicherheit gegeben. Auch Unverständnis mir gegenüber als Betriebsrat war dabei: "Bist du verrückt, da mitzutun? Das kannst du unmöglich mitgetragen haben!" |
|
 |
|
 |
 |
 |
|
 |