Bereits zum neunten Mal in Folge bietet die Arbeiterkammer Oberösterreich auch heuer einen aktuellen Überblick über die Kinderbetreuungsangebote in den oberösterreichischen Gemeinden. Als Service für regionale Medien und interessierte Eltern hat das AK-Frauenbüro nun auch die Entwicklung in den einzelnen Bezirken analysiert.
Von den landesweit 70 Gemeinden, die ihre Angebotssituation seit dem Vorjahr verbessern konnten, fallen acht auf den Bezirk Perg.
So besteht in Arbing, Dimbach, Münzbach, Naarn und Pabneukirchen nun die Möglichkeit, Kinder unter drei Jahren im Kindergarten mitbetreuen zu lassen, im Gegenzug gibt es in Mitterkirchen kein diesbezügliches Angebot mehr. In Allerheiligen wurde ein Angebot zur Nachmittagsbetreuung von Volksschulkindern neu geschaffen, in Rechberg und St. Georgen a.W. bestehen diese Einrichtung nicht mehr. In Baumgartenberg und Waldhausen gibt es nun täglich Mittagessen im Kindergarten, und in Baumgartenberg wurden auch die Öffnungszeiten erweitert.
Acht der insgesamt 26 Gemeinden fallen nun in die beste Kategorie "A" und haben sowohl ein Angebot für Kinder unter drei Jahren und Volksschulkinder als auch einen Kindergarten mit Mittagessen und Öffnungszeiten von mehr als acht Stunden täglich. Damit liegt Perg mit 31 Prozent "A"-Gemeinden nun erstmals über dem Landesschnitt, wo gerade einmal 27 Prozent aller Gemeinden diese Kriterien erfüllen.
In 39 Prozent der Perger Gemeinden (OÖ: 55 Prozent) gibt es kein Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren, in 39 Prozent keine Betreuung für Volksschulkinder (OÖ: 50 Prozent). 50 Prozent haben keinen Kindergarten mit Mittagstisch (OÖ: 34,5 Prozent), und 58 Prozent haben Öffnungszeiten in den Kindergärten, die mit einer Vollzeitbeschäftigung nicht vereinbar sind (OÖ: 49 Prozent). |