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Post AG, Telekom Austria und Postbus vor der Verscherbelung
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Postdienste
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| Bei weiterer Liberalisierung ist zu befürchten, dass eine flächendeckende Versorgung der ländlichen Regionen mit Postdienstleistungen nicht mehr gewährleistet ist, weil diese dort nicht kostendeckend sind. Erste Erfahrungen mit Sparprogrammen zur Vorbereitung der nationalen Postgesellschaften auf die (weitere) Liberalisierung bestätigen, dass diese Befürchtung keinesfalls zu Unrecht bestehen – sehr konkret auch in Österreich: in den letzten Jahren wurde mehr als ein Viertel aller Postämter geschlossen, die Versorgungsqualität leidet dabei zum Teil sehr. Weitere Schließungen drohen! |
Die österreichische Post wird ebenfalls zu Unrecht von weiten Teilen der Bevölkerung mit „verlustbringender Staatsbetrieb“ assoziiert. Auch hier zeigt der Blick in den Geschäftsbericht ein völlig anderes Bild:
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: 53 Mio. Euro, das sind 3,5 Prozent des Umsatzes – dies, obwohl die Post AG umfangreiche Versorgungspflichten in ländlichen Gebieten wahrnimmt, denen kein privater Anbieter nachkommen würde, weil diese Leistungen nicht kostendeckend erbracht werden können
- Eigenkapitalquote: 52,8 Prozent (!!!)
- Täglich 17 Mio. Postsendungen
- Aufträge an österreichische Zulieferfirmen im Wert von 70 Mio. Euro
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