 |
|
 |
 |
 |
|
|
Post AG, Telekom Austria und Postbus vor der Verscherbelung
|
|
|
 |
Post-Bahn-Bus
|
Die Liberalisierungs- und Privatisierungstendenzen im öffentlichen Verkehr waren in Europa zwar bislang nicht sehr ausgeprägt, sieht man von Großbritannien ab. Trotz aller negativer Erfahrungen, die man dort damit gemacht hat, nehmen allerdings die Tendenzen in diese Richtung zu.
Konkreter Ausdruck dieser Privatisierungstendenz ist in Österreich die nunmehr bevorstehende Privatisierung bei der Postbus AG. Gerade erst wurde das Unternehmen mit dem Bahnbus fusioniert, eine absolut sinnvolle Sache! Dann bestätigte die EU, dass diese Fusion kartellrechtlich kein Problem darstellt und plötzlich passiert das wohl Unsinnigste: 30 Prozent der Postbus-Linien sollen „in maßgeschneiderten Paketen“ an Privatunternehmer verkauft werden; zufällig geht es dabei um die attraktivsten Linien in städtischen Ballungsräumen. Der gewinnbringende öffentliche Post-Bahn-Bus wird dadurch wirtschaftlich dauerhaft geschwächt! Verkehrspolitisch ist dieser Weg absolut kontraproduktiv, weil es illusorisch ist, mittels einer Vielzahl kleiner bis mittlerer Verkehrsbetriebe ein qualitätsvolles, koordiniertes Angebot an ausreichenden Verkehrsverbindungen sicherstellen zu können. |
Zu diesem koordinierten, qualitätsvollen Verkehrsangebot leistet die Postbus AG (noch) einen sehr wichtigen Beitrag:
- jährliche OÖ Kilometerleistung: 11,5 Mio.
- 150 Mio. Fahrgäste pro Jahr in Österreich
- in 40 Prozent aller oberösterreichischen Gemeinden ist der Postbus das einzige öffentliche Verkehrsmittel!
|
|
 |
|
 |
 |
 |
|
 |