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Schulreform
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Wie die ÖsterreicherInnen das Schulsystem beurteilen
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Eine aktuelle Ifes-Befragung im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt:
Die Österreicherinnen und Österreicher wollen grundlegende Reformen: ein gebührenfreies Vorschuljahr, den Ausbau der Förderung, das Recht auf ganztägige Betreuung und eine gemeinsame Grundschule bis 14.
Die Qualität des österreichischen Schulsystems wird nach dem PISA-Test nur noch als durchschnittlich beurteilt:
Neun von zehn Befragten (91 Prozent) wünschen sich Reformen: |
- Vorschuljahr:
Drei Viertel (72 Prozent) wollen, dass alle Kinder gebührenfrei und verpflichtend vor Schuleintritt individuell gefördert werden.
- Ausbau der Förderung:
Jeweils neun von zehn Befragten wollen mehr Förderangebote im Rahmen schulischer Nachmittagsbetreuung, stärkere individuelle Förderung im Unterricht und stärkere Unterstützung von Kindern mit ungenügenden Sprachkenntnissen.
- Ganztägige Betreuung an den Schulen:
Mehr als die Hälfte will ein Recht darauf.
- Gemeinsame Grundschule für 6 bis 14-Jährige:
54 Prozent halten es für sinnvoll, die Kinder nicht bereits mit 10 Jahren voneinander zu trennen – nur 37 Prozent wollen bei der bisherigen Trennung der 10-Jährigen bleiben.
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Hohe Zustimmung finden folgende Maßnahmen: |
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in % |
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Förderung in der Nachmittagsbetreuung |
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92 |
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Förderung bei ungenügenden Sprachkenntnissen |
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92 |
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Mehr individuelle Förderung im Unterricht |
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86 |
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Verpflichtendes Vorschuljahr |
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72 |
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Recht auf ganztägige Betreuung bis 14 |
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56 |
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Gemeinsame Grundschule bis 14 |
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54 |
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