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Je kürzer, umso produktiver!
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Lange arbeiten ist mit vielen Belastungen verbunden. Zeiteinteilung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden zum Problem, sämtliche Formen von Stress steigen dramatisch an. (Noch) länger arbeiten - gerade auch im Hinblick auf die verlängerte Lebensarbeitszeit - macht die Menschen kaputt.
Im Übrigen sind gerade die Länder mit den höchsten Wochenarbeitszeiten wie Großbritannien oder Lettland unterdurchschnittlich produktiv – ganz im Gegensatz zu Ländern mit geringerer Arbeitszeit. Norwegen erreicht mit der europaweit kürzesten Arbeitszeit die höchste Produktivität! |
Führende Unternehmen – wie Polyfelt – setzten auf kürzere Arbeitszeiten
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Für den österreichischen Arbeitsmediziner und Unternehmensberater Rudolf Karazman ist klar: längere Anwesenheit am Arbeitsplatz führt nachweislich zu sinkender Produktivität. Wie auch der Weltmarktführer bei Fleece-Stoffen, das österreichische Unternehmen Polyfelt, erfolgreich zeigt, werden höhere Produktivität und bessere Maschinenauslastung mit kürzerer Arbeitszeit erreicht. Nach der Reduktion von 38,5 auf 34,5 Stunden bei den Schichtarbeitern hat sich die Maschinenauslastung von 70 auf 93 Prozent erhöht. Die Fehlerquote ging zurück und die Arbeiter sind weniger krank.
(Der Standard, 5./6. März 2005). |
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