AK-Initiative erfolgreich: Arbeitsstiftung "FEM-Implacement" bietet zukunftsträchtige Berufsausbildung für 500 Frauen
Fast jede zweite arbeitslose Frau hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Entsprechend gering sind die Chancen, einen attraktiven Job zu finden. Deshalb hat sich die AK Oberösterreich für eine Frauen-Arbeitsstiftung eingesetzt. Mit Erfolg: "FEM-Implacement", wie die Stiftung nun heißt, verhilft technisch und handwerklich interessierten Frauen zu einem beruflichen Neustart.
FEM-Implacement ist ein Angebot des Arbeitsmarktservice (AMS) und des Landes Oberösterreich. Die Stiftung bietet 500 Frauen die Möglichkeit, in handwerklich-technischen Berufen einen Berufsabschluss zu machen. Das Spektrum reicht von Kunststofftechnikerin über Glaserin und EDV-Technikerin bis zur Fliesenlegerin. Nach Berufsorientierungs- und Vorbereitungskursen (insgesamt 14 Wochen) soll ein Ausbildungsbetrieb gefunden sein. Es wird auch schulische Ausbildungen in medizinisch-technischen Fachberufen geben.
Angesprochen sind arbeitslose Frauen ab dem 19. Lebensjahr, deren letztes Dienstverhältnis gekündigt oder einvernehmlich aufgelöst wurde, und die keine Berufsausbildung oder eine nicht mehr aktuelle Berufsausbildung haben. Das Angebot wendet sich aber auch an Wiedereinsteigerinnen.
Die Teilnehmerinnen erhalten während der maximal drei Jahre dauernden Ausbildung Arbeitslosengeld vom AMS (bzw. eine entsprechende Leistung aus Fördermitteln) sowie nach Abschluss der Vorbereitungskurse zusätzlich ein monatliches Stipendium von mindestens 90 Euro.
Das Angebot wird es in allen Regionen Oberösterreichs geben. Nähere Informationen gibt es bei den regionalen Geschäftsstellen des AMS. Für weitere Fragen steht auch Frau Mag. Evelin Rempelbauer als Vertreterin von FEM-Implacement unter der Telefonnummer 0732/37 40 23 zur Verfügung.
Liste der förderbaren Lehrberufe für das Ausbildungsjahr 2008/2009 (pdf/40 kb)


