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Vor- und Nachteile eines BHS-Besuchs


Fundierte Berufsausbildung / Erwerb der Hochschulreife

Der Besuch einer BHS schafft eine Fülle von Möglichkeiten für eine spätere Berufslaufbahn. Die fundierte Berufsausbildung und der Erwerb der Hochschulreife eröffnet gewisse Dispositionsspielräume: ist der direkte Einstieg ins Berufsleben nicht möglich oder nicht geplant, kann mit einer tertiären Ausbildung weitergemacht werden. Auch im Fall des Berufseinstiegs sind Spezialisierungen via Weiterbildung und Zusatzausbildungen möglich.
Je nach Ausbildungsziel sind die Berufschancen unterschiedlich.

Lange Ausbildungsdauer

Natürlich gibt es auch einige Nachteile, wie z.B. die relativ lange Ausbildungsdauer.

Hohe Spezialisierung

Die zum Teil sehr hohe Spezialisierung kann u.U. ein Hindernis für einen reibungslosen Berufseinstieg sein.

Schulabbruch / Umstieg

Die Schulabbrecherquote ist relativ hoch. Das kann sich jedoch im Zeitverlauf ändern. Dass mittlerweile in vielen Ausbildungszweigen eine kaufmännische Grundausbildung enthalten ist, kommt den Anforderungen der Praxis entgegen. Probleme ergeben sich aber, wenn man erst nach zwei oder drei Jahren merkt, dass der eingeschlagene Bildungsweg nicht (mehr) den persönlichen Interessen entspricht.
Ein einfacher Umstieg ist nach manchen Berufsausbildungen (Spezialisierungsgrad!) fast unmöglich. Bereits während der Ausbildung ist ein Schulwechsel bzw. Wechsel der Fachrichtung oder des Ausbildungsschwerpunktes praktisch ohne Schullaufbahnverlust und hohe Unkosten (individuell wie volkswirtschaftlich) kaum möglich und ein Schulabbruch oft mit großen Schwierigkeiten bei der Jobsuche verbunden. Auch wenn es – aus welchen Gründen auch immer – nicht einfach oder manchesmal sogar frustrierend sein kann: Ein Schulabbruch ist mit Fortdauer der Ausbildung keine sinnvolle Alternative zu einem erfolgreichen Abschluss einer begonnenen Ausbildung.

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