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Welcher Basisschutz empfiehlt sich für welche Lebenssituation?


Kinder, Schüler und Studenten

Minderjährige Kinder sind in der Haushaltsversicherung ihrer Eltern mitversichert und damit privat haftpflichtversichert. Bei volljährigen Kindern verlängert sich die Mitversicherung zumeist bis zum 25. Lebensjahr, sofern und solange sie keinen eigenen Haushalt haben und kein eigenes Einkommen beziehen. Sobald die Mitversicherung endet, ist es daher Zeit für eine eigene Privathaftpflichtversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Kindern lediglich Schutz bei Unfällen, die in der Schule oder auf dem Hin- und Rückweg von dort passieren. Für Kinder, Schüler aber auch für Studenten ratsam ist daher der Abschluss einer privaten Unfallversicherung.

Singles

Ist die Ausbildung abgeschlossen und erreicht der Hausrat in der eigenen Wohnung einen höheren Wert, ist der Abschluss einer Haushaltsversicherung sinnvoll. Damit ist auch eine Privathaftpflichtversicherung verbunden. Besteht keine Haushaltsversicherung sollte unbedingt eine eigene Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Überlegenswert ist in dieser Zeit auch der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die beim Verlust der Arbeitsfähigkeit die wirtschaftliche Existenz sichern soll. Die Unfallversicherung sollte aufrecht erhalten werden. Beim Erwerb eines Hauses ist eine Eigenheimversicherung empfehlenswert, mit der das Eigenheim selbst sowie Haftungen aus dem Liegenschaftsbesitz abgesichert sind. Für das Auto ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Bei Neuwagen oder wertvolleren Gebrauchtwagen kann der Abschluss einer Kaskoversicherung zweckmäßig sein. Für Hundehalter ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben (OÖ Hundehaltegesetz).
Für Reiselustige empfiehlt sich bei teuren Pauschalreisen der Abschluss einer Reisestornoversicherung.

Alleinerzieher/innen und Paare mit Kindern

Da Alleinerziehende sowie Paare mit Kindern nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Kinder bzw. oftmals auch für ihre Partner sorgen müssen, ist zusätzlich zu den oben schon genannten Versicherungen (Unfall-, Berufsunfähigkeit-, Haushalt- bzw. Privathaftpflicht-, Eigenheim-, Kfz-Haftpflicht-, Tierhalter- und Reisestornoversicherung, allenfalls Kfz-Kasko) der Ab-schluss einer Ablebensversicherung sinnvoll. Diese soll im Fall des Todes die Nachkommen zumindest finanziell durch Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme versorgen.

Senioren

Im Ruhestand sind keine neuen Versicherungen notwendig. Im Gegenteil: meist kann sogar die eine oder andere Versicherung gekündigt oder reduziert werden. Unverzichtbar ist nach wie vor die private Haftpflichtversicherung (in Haushaltsversicherung inkludiert oder gesondert abschließbar) sowie bei eigenem Haus eine Eigenheimversicherung. Bestehende private Kranken-, und Unfallversicherungen sollten ebenfalls aufrecht erhalten werden, da die Häufigkeit von schweren Erkrankungen und Unfällen gerade im Alter steigt. Demgegenüber kann eine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung gekündigt werden.

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Welcher Basisschutz empfiehlt sich für welche Lebenssituation?


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