Schulen für gewerbliche Berufe

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Fachschulen

Zu den 3-jährigen Fachschulen (FS) für gewerbliche Berufe in Oberösterreich zählen:

  • Hotel- und Tourismusfachschulen (Fachschulen für Touristische Berufe)
  • FS für Mode und Bekleidungstechnik: Ebensee, Linz
  • FS für Textiltechnik: Haslach

Bis auf letztere sind alle an eine BHS gleichen Typs angegliedert.
Die Fachschulen für gewerbliche Berufe verbinden eine vertiefende Allgemeinbildung mit einer theoretischen und praktischen Berufsausbildung in der jeweiligen Fachrichtung. Für die praktische Ausbildung stehen Werkstätten, Labors und Küchen zur Verfügung. In den Sommerferien ist ein einschlägiges Pflichtpraktikum zu absolvieren.

Zusätzlich wird großer Wert auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie z.B. betriebswirtschaftliches KnowHow, Projektmanagement und den Umgang mit neuen Medien gelegt.

Absolvent/-innen im Bereich des Mode- und Textilgewerbes sehen sich häufig mit dem Problem einer gewissen Überspezialisierung konfrontiert. Durch zunehmenden Konkurrenzdruck kam es in den letzten Jahren zur Abwanderung und Schließung vieler Klein- und Mittelbetriebe, daher kann es für Absolvent/-innen unter Umständen schwer sein, einen Arbeitsplatz, der ihren durchaus beachtlichen Qualifikationen entspricht, zu finden.
Quellen: Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung; Sparkasse-Branchenbericht

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Höhere Gewerbliche Lehranstalten

Zu den Höheren Gewerblichen Lehranstalten (HGLA) gehören auch die kunstgewerblichen und touristischen höheren Schulen. Sie vermitteln neben einer vertiefenden Allgemeinbildung eine spezifische vertiefende theoretische und praktische Ausbildung in einem bestimmten Gewerbe. Zusätzlich werden kulturelle, sprachliche und grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. In den meisten Schulen ist ein Pflichtpraktikum zu absolvieren.
In Oberösterreich gibt es folgende höhere gewerbliche Schulen:

  • Höhere Lehranstalt für Tourismus (2 Standorte)
  • Höhere Lehranstalt für Produktmanagement und Präsentation (1 Standort)
  • Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik (2 Standorte)
  • Höhere Lehranstalt für künstlerische Gestaltung (1 Standort)

Eigentlich kann man auch die Höhere Lehranstalt für Kunst und Design dazuzählen, da sie aber an eine HTL angegliedert ist, wird sie eher zu den technischen Schulen gezählt. Für Besuch einer kunstgewerblichen BHS muss ein Einstufungstest absolviert werden.

Die gewerblichen Ausbildungen sind oft sehr spezifisch. Dadurch ergeben sich Probleme beim Schulwechsel im Verlauf der Ausbildung – dieser ist praktisch nicht ohne Schullaufbahnverluste möglich – und möglicherweise auch beim Berufseinstieg. Findet man keinen den Qualifikationen entsprechenden Arbeitsplatz, ist eine hohe räumliche und berufliche Mobilität gefordert.

TIPP: Genau über das jeweilige Berufsfeld informieren Berufsatlas und kritisch hinterfragen.

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