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Schulen für land- und forstwirtschaftliche Berufe
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In Oberösterreich gibt es ca. 20 land- und forstwirtschaftliche Fachschulen. Neben der Ausbildung im Agrarbereich sollen unternehmerisches Handeln und marktorientiertes Denken gefördert werden. Durch die praktische Ausbildung in angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieben ist der Besuch dieses Schultyps häufig mit einem Internatsaufenthalt verbunden. Es werden auch praktische Fähigkeiten im handwerklichen Bereich (Holz- und Metallbearbeitung) vermittelt.
Absolvent/-innen von mindestens 3jährigen land- und forstwirtschaftlichen Schulen wird der Facharbeiter/-innentitel in dem Lehrberuf, der der Hauptfachrichtung der Fachschule entspricht, ohne Prüfung zuerkannt, wenn sie eine mindestens einjährige landwirtschaftliche Praxis nachweisen können. Derzeit gibt es insgesamt 14 landwirtschaftliche Berufe. Weiters kann der Besuch einer Fachschule für land- und forstwirtschaftliche Berufe auf die Lehrzeit bestimmter gewerblicher Berufe (teilweise) angerechnet werden.
Viele landwirtschaftliche Fachschulen sind nach einem Modularsystem aufgebaut. Die 1. Klasse fungiert als Agrarpolytechnikum. Danach ist die Pflichtschulzeit erfüllt. In der 2. Klasse liegt der Schwerpunkt auf landwirtschaftlicher Ausbildung. Danach kann man in einigen Schulstandorten wählen zwischen einer auf Vollerwerb und einer auf Nebenerwerb ausgerichteten Landwirtschaft. Im Falle des Nebenerwerbs wird man auf einen Lehrberuf mit entsprechender Lehrzeitanrechnung vorbereitet.
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