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Schon jeder vierte Schüler jobbt nebenbei
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| 03.07.2007 |
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Was die AK will
- Im Unterricht muss es mehr Informationen und eine stärkere Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt geben: Kenntnisse über Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt, notwendige Qualifikationen zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt, Wissen über Interessenvertretungen in der Arbeitswelt sollen einen wichtigen Stellenwert im Lehrplan bekommen. So können die Schüler/-innen einen Zusammenhang zwischen dem Unterricht und ihren Berufserfahrungen herstellen – das wertet auch die Schulausbildung auf, und die praktische Tätigkeit im Beruf kann die theoretische Auseinandersetzung in der Schule bereichern.
- Lehrer-/innen müssen unterstützt werden, damit sie die SchülerInnen deutlich besser auf die Arbeitswelt vorbereiten können. Gleichzeitig sollen die LehrerInnen sensibilisiert werden, eine mögliche Überforderung der SchülerInnen durch zu hohen Zeitdruck rechtzeitig zu erkennen und rechtzeitig Hilfe anzufordern. Dazu bedarf es einer Schwerpunktsetzung in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung und einer Überarbeitung der Lehrpläne. Kritik von AK und GPA-DJP: Die Ausbildung der LehrerInnen ist gegenwärtig kaum auf die künftige Arbeitswelt der SchülerInnen hin ausgerichtet, abseits der Schule haben sie zumeist wenig Erfahrungen mit der Arbeitswelt.
- Betriebe müssen besser darüber informiert werden, unter welchen Bedingungen sie Jugendliche beschäftigen dürfen. Dazu soll es auch Kontrollen geben. So kann verhindert werden, dass sich das Jobben von SchülerInnen unter schlechten Arbeitsbedingungen weiter ausbreitet.
- Bessere Information der Schüler/-innen über ihre Rechte in der Arbeitswelt: Die jugendlichen Berufstätigen brauchen dringend Hilfestellung bei ihrem Eintritt in den Arbeitsmarkt. Jugendliche müssen ihre Rechte am Arbeitsplatz kennen, damit sie nicht ausgebeutet werden. Die GPA-DJP-Jugend bietet arbeits- und sozialrechtliche Information, Beratung und Hilfestellung.
- Die Schüler/-innenbeihilfen sollen ausgebaut werden, damit kein Jugendlicher gezwungen ist zu arbeiten. Dabei sind die Beihilfen nicht nur an die jährliche Inflation anzupassen, sondern auch unabhängig vom Notendurchschnitt und nur nach sozialen Aspekten zu gewähren.
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