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Teure Kontoüberziehung  

02.01.2008
Der Jahresanfang ist eine passende Gelegenheit, dem Konto einen aufmerksamen Blick zu widmen. Denn in den letzten Wochen des alten Jahres wurde oft mehr Geld ausgegeben als Guthaben am Konto vorhanden war. Die Zinsen, die für das "Minus" anfallen, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Die Banken verrechnen dafür bis zu 13,25 Prozent pro Jahr. Noch teurer kommt eine Kontoüberziehung außerhalb des Kontorahmens. Die Zinsen dafür machen bis zu 18,25 Prozent aus.

Unsere Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über Zinsen für ein Minus am Gehaltskonto (pdf/12 kb)

Zu diesen Kosten können weitere Gebühren hinzukommen, wenn beispielsweise keine Dauer- und Einziehungsaufträge mehr durchgeführt werden. Eine Rücklastschrift kostet mit den Spesen der Fremdbank bis zu 14 Euro. Diese Kosten können Sie durch Vereinbarung und Einhaltung eines entsprechenden Kontorahmens vermeiden. Manche Banken verrechnen auch noch eine um bis zu 20 Euro höhere Kontoführungsgebühr.
Auf Dauer kommt eine Kontoüberziehung teurer als ein Kredit.

Überlegen Sie, wie schnell Sie Ihr "Minus" abbauen können. Stellen Sie Ihrem Haushaltseinkommen die monatlichen Ausgaben gegenüber und stellen Sie so fest, wie viel für die Abdeckung des Kontos übrig bleibt. Kalkulieren Sie nicht zu knapp, da immer zusätzliche Kosten (z.B. Autoreparatur) anfallen. Vergleichen Sie die Kosten der Kontoüberziehung mit einem Kreditangebot. Achten Sie aber bei einem Kreditangebot auf die Gesamtkosten. Lassen Sie sich alle zusätzlichen Gebühren für Bearbeitung, Kontoführung und alle anderen Gebühren nennen.

Erste Richtwerte über Kredit- und Kontokosten finden Sie im Bankenrechner.

Tipps:

  • Erkundigen Sie sich, wie hoch Überziehungsrahmen und –zinsen sind.
  • Vermeiden Sie Kontoüberziehungen für längere Zeit.
  • Vergleichen Sie Kredit- mit Kontoüberziehungskosten.


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