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Arbeitsklima News Februar 2008  

15.02.2008
Keine Illusionen - Frauen sind realistischer

Die Arbeitszufriedenheit von Männern und Frauen entwickelt sich im Berufsverlauf unterschiedlich: Männer lassen im Lauf der Jahre stark nach.

Frauen bis 30 Jahre erreichen durchschnittlich 110 Indexpunkte, Männer dieser Altersgruppe hingegen 112. Das widerspricht dem allgemeinen Trend, dass Frauen im Arbeitsklima-Index höhere Werte erreichen als Männer. In der Altersgruppe der über 40-Jährigen werden für Männer allerdings nur mehr 105 Punkte gemessen, bei Frauen immerhin noch 108 Indexpunkte. Die Zufriedenheit der berufstätigen Männer nimmt mit zunehmender Erfahrung weit stärker ab als die der Frauen.

Junge erleben weniger Stress

Ein Faktor, der die Arbeitszufriedenheit der jungen Beschäftigten hebt, ist die geringere Belastung durch Stress. Rund ein Zehntel der unter 30-Jährigen fühlt sich "sehr" durch Zeitdruck belastet, fast ein Viertel fühlt sich "eher" belastet. Bei den älteren Beschäftigten erleben hingegen 39 Prozent Belastungen durch Zeitdruck.

Gutes Umfeld im Betrieb

Überdurchschnittlich positiv sehen die bis 30-Jährigen ihre Beziehungen zu den Arbeitskollegen/-innen. 63 Prozent sind damit sehr zufrieden, dieser Wert verringert sich im Lauf des Berufslebens auf 55 Prozent. Bei der Bewertung des Führungsstils der Vorgesetzten gibt es keine Unterschiede hinsichtlich des Alters.


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Keine Illusion - Frauen sind realistischer
Öffentlicher Dienst ohne Junge Knapp bei Kasse - Einkommen reicht den Jungen nicht Jung und ohne Job - Niedrigqualifizierte öfter arbeitslos Wunsch nach Veränderung weiter


 Download 
Printversion des Newsletter Februar 2008 (pdf/270 kb)
Präsentation von IFES und SORA - Zufriedenheit und Sorgen im Erwerbsverlauf (pdf/130 kb)


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