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Arbeitsklima News Februar 2008
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| 15.02.2008 |
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Knapp bei Kasse - Einkommen reicht den Jungen nicht
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Junge Arbeitnehmer/-innen sind häufig auf Unterstützung angewiesen. Trotz Arbeit reicht das Geld nicht, besonders prekär ist die Situation bei Lehrlingen.
Mehr als die Hälfte der Lehrlinge – konkret 54 Prozent - bekommt regelmäßig finanzielle Unterstützung von den Eltern. Bei jungen Arbeitnehmer/-innen mit nur Pflichtschulabschluss sind es immerhin noch 30 Prozent, die auf diese Hilfe angewiesen sind. Insgesamt wird ein Fünftel der Berufstätigen bis 30 immer noch von den Eltern unterstützt. Zählt man noch staatliche Unterstützung wie Stipendien und die Hilfe des Partners dazu, beläuft sich der Anteil jener, die Unterstützung erhalten, auf 38 Prozent. |
Kleine Einkommen beim Einstieg
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| Am schwierigsten ist die Situation der Lehrlinge. Sie beziehen durchschnittlich ein Nettoeinkommen von knapp über 500 Euro pro Monat. Arbeitnehmer/-innen mit Matura, abgeschlossener Lehre oder berufsbildender Schule können durchschnittlich in den ersten fünf Jahren nach Berufseinstieg mit rund 1000 Euro pro Monat rechnen, ein akademischer Abschluss bringt hingegen fast 1500 pro Monat netto. |
Nach zwei Jahren Entspannung
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| Am schwierigsten gestaltet sich die Situation generell in den ersten beiden Berufsjahren. 15 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Einkommen nicht ausreiche, rund 40 Prozent erleben, dass es sich gerade noch ausgehe. Erst nach dem zweiten Jahr im Job tritt eine leichte Entspannung ein, der Prozentsatz jener, die mit dem Einkommen nicht das Auslangen finden, pendelt sich bei rund 10 Prozent ein. Auch hinsichtlich des Bildungsniveaus ergeben sich bemerkenswerte Unterschiede: Etwa 25 Prozent der jungen Arbeitnehmer/-innen mit nur Pflichtschule und rund 20 Prozent der Lehrlinge sagen, das sie mit dem Geld nicht auskommen. |
Sorgen um die Altersversorgung
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| Rund ein Drittel aller jungen Beschäftigten ist der Meinung, dass ihre Altersversorgung nicht ausreichen wird. Vor allem ungelernte Arbeitskräfte sind besonders pessimistisch – hier äußert sich fast die Hälfte negativ. Bei Universitätsabsolventen sind 29 Prozent pessimistisch, Lehrlinge kommen auf einen vergleichbaren Wert. Auffallend ist allerdings, dass bei letzteren nach Ende der Lehrzeit der Pessimismus auf 38 Prozent ansteigt. |
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