 |
|
 |
 |
 |
|
|
Enorme Preisunterschiede beim Gehaltskonto
|
| 22.04.2008 |
|
 |
Bei der easybank kostet es pro Jahr 1,68 , bei der Volksbank Ried/Innkreis hingegen 67 Euro: Banken greifen Kontoinhaber/-innen unterschiedlich tief in die Tasche. Zur Kontoführung kommen noch die Kosten für das „Minus“, in das man schnell einmal rutscht. Die Bank Austria verrechnet dafür Sollzinsen bis zu 13,25 Prozent. PSK, Raiffeisenlandesbank, VKB-Bank und Volksbank Alpenvorland verlangen darüber hinaus eine erhöhte Kontoführungsgebühr. Das für Sie günstigste Konto finden Sie mit dem Bankenrechner der Arbeiterkammer.
|
| Die Arbeiterkammer hat die Kosten für eine/n „Normalnutzer/-in“ ( 240 Buchungen pro Jahr, eine Bankomatkarte, zwei Dauerauftragseröffnungen, zwei Dauerauftrags - Änderungen sowie eine Dauerauftragsschließung) von 15 Banken verglichen. Grundsätzlich gilt: Wer Komfort und umfassende Betreuung schätzt, hat für sein Konto mehr zu blechen. Wer auf Selbstbedienungsautomaten umsteigt, spart Geld. Telefon- oder Internetbanking reduziert ebenfalls Kosten und macht von Öffnungszeiten unabhängig. |
Verrechnungsart beachten
|
| Banken bieten für Gehaltskonten prinzipiell zwei Verrechnungsarten an: |
- Die Einzelpreisverrechnung:
Verrechnet wird eine niedrigere Kontoführungsgebühr. Zusätzlich werden bestimmte Beträge pro Buchungszeile oder Transaktion abgerechnet. Extra dazu kommen auch meist die Kosten für die Bankomatkarte.
- Die Pauschalpreisverrechnung:
In der höheren Kontoführungsgebühr sind meist automatisierte Buchungen, Internetbanking, Kontoauszüge per Kontoauszugsdrucker und eine Bankomatkarte enthalten. Teurere Pakete inkludieren auch Dauerauftragsänderungen, beleghafte Buchungen, eine zweite Bankomatkarte oder Kreditkarten mit und ohne Versicherungsschutz.
|
Hohe Überziehungszinsen
|
Wer sein Konto überziehen will, sollte einen Kontorahmen vereinbaren. Für das Minus am Konto bewegen sich die Zinsen zwischen moderaten 6,75 Prozent bei der Volksbank Ried/Innkreis und saftigen 13,25 Prozent bei der Bank Austria.
Für den Fall, dass der vereinbarte Kontorahmen überzogen wird, fallen für den überzogenen Betrag zusätzliche Überziehungszinsen bis zu 6 Prozent an. Am teuersten ist eine Überziehung des Kontorahmens bei der Bank Austria mit 18,25 Prozent, gefolgt von der VKB-Bank mit 16,625 Prozent. Zu diesen Kosten kommen noch Spesen für die Nichtdurchführung von Einziehungsaufträgen. |
Damit können Sie sparen
- Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge regelmäßig und reklamieren Sie Fehler unverzüglich.
- Nehmen Sie die Kontogebührenabrechnung unter die Lupe. Stellen Sie fest, dass viele Einzelbuchungen verrechnet werden, wird es sich für Sie vermutlich auszahlen, auf ein Konto mit Pauschalverrechnung umzusteigen.
- Vermeiden Sie teure Bareinzahlungen und –auszahlungen am Schalter und benützen Sie Selbstbedienungsautomaten. Eine Zahlscheineinzahlung am Schalter kann bis zu 4,50 Euro kosten.
- Vereinbaren Sie einen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Kontorahmen und verhandeln Sie über Gebühren und Zinsen.
- Achten Sie bei Dauer- und Einziehungsaufträgen auf ausreichende Kontodeckung. Nicht durchführbare Aufträge können bis zu zehn Euro kosten. Dazu kommen noch die Kosten der Fremdbank!
|
|
|
 |
 |
 |
|
 |