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Neuauflage des Ratgebers "Wer hilft wie?": von A bis Z - Adoption bis Zivildienst
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| 09.05.2008 |
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"Wer hilft wie?" ist ein Ratgeber für Hilfe suchende und unterstützende Menschen. Die Broschüre – erneut herausgegeben von KirchenZeitung der Diözese Linz, Arbeiterkammer Oberösterreich und Sozialreferat des Landes Oberösterreich – beinhaltet mehr als 900 Hilfe-Adressen aus dem ganzen Bundesland. Sie ist kostenlos unter der Telefonnummer (050) 6906 - 444 DW erhältlich.
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| "Wer hilft wie?" ist ein Symbol des Miteinanders, so Bischofsvikar Msgr. Wilhelm Vieböck, Herausgeber der KirchenZeitung der Diözese Linz. Bereits zum vierten Mal veröffentlichen Arbeiterkammer, Kirche und Land Oberösterreich gemeinsam diese Sammlung von Adressen und Kurzbeschreibungen hilfreicher Einrichtungen in unserem Bundesland. "In der Gemeinsamkeit liegt ein wichtiger Schlüssel dafür, dass Hilfe gelingen kann", so Vieböck. |
Die wichtigsten Kontakte auf einen Blick
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| "Wer hilft wie?" beinhaltet Adressen und Telefonnummern von Sozial-Einrichtungen in Oberösterreich, die Hilfen anbieten. Die Auflistung der Hilfsangebote geht weit über den Bereich der drei Herausgeber – Kirche, Arbeiterkammer und Sozialreferat des Landes – hinaus. Erstmals wurde ein Teil des Ratgebers ins Türkische übersetzt, um auch dieser großen Bevölkerungsgruppe Zugang zu diesen Informationen zu verschaffen. |
| Soziallandesrat Josef Ackerl sieht Information als "Bringschuld": "Oberösterreich nimmt bei den Sozialausgaben bundesweit eine Spitzenposition ein. Viele Menschen greifen aber nicht auf die ihnen zustehenden sozialen Angebote zurück, weil sie sie schlicht nicht kennen. Deshalb ist es unser Anliegen, die Menschen von allen Möglichkeiten zur Hilfe in den verschiedenen Lebenssituationen in Kenntnis zu setzen." |
Hilfe in der Not
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| Auch für AK-Direktor-Stv. Franz Molterer, MAS, ist klar: "Die Zahl jener Menschen, die aufgrund verschiedenster Lebensumstände Hilfe brauchen, steigt." Alarmierend ist etwa die anhaltend hohe Armut in Oberösterreich. Unter den 144.000 armutsgefährdeten Menschen in unserem Bundesland sind auch viele Erwerbstätige, denn nicht jede Arbeit ist auch existenzsichernd. In vielen Familien reicht das Einkommen nicht für ein sorgenfreies Leben. Diese Situation verschärft sich noch durch die stark steigenden Lebenshaltungskosten. |
| "Menschen in Not brauchen Hilfe – und zwar rasch!" Darin sind sich die drei Herausgeber einig. Dafür ist mit "Wer hilft wie?" der erste Schritt getan. |
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