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Hans-Karl Schaller ist neuer Vizepräsident der AK Oberösterreich
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| 01.07.2008 |
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Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle - im Job und in der Gesellschaft. Das sind die wichtigsten Anliegen von Hans-Karl Schaller, der seit heute AK-Vizepräsident ist. Der 48-Jährige ist Vorsitzender des Konzern- und des Europabetriebsrates der voestalpine. Schaller ist sowohl in der AK als auch in der voest Josef Kronister nachgefolgt, der in Pension gegangen ist.
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| „Hans-Karl Schaller ist ein äußerst erfolgreicher Arbeitnehmervertreter“, streut AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer Rosen. In der Tat setzt sich Schaller seit seiner Jugend für die Anliegen der Arbeitnehmer/-innen ein: in der Gewerkschaftsjugend, als Betriebsrat in der voestalpine, in der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung, in der Arbeiterkammer und auch als Gemeinderat der Stadt Linz. Das soziale Engagement hat er vom Elternhaus mitbekommen, sein Vater war Betriebsrat bei FM Küchen in Freistadt. |
Pendler spürbar entlasten
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| Als derzeit größtes Problem für viele Menschen sieht Schaller die explodierenden Preisen bei Lebensmitteln und Treibstoff. „Vor allem Teilzeitkräfte haben schön langsam das Gefühl, dass sie nur mehr für die Fahrtkosten arbeiten gehen“, so der neue Vizepräsident. Er fordert eine spürbare Entlastung: „Die 15-prozentige Erhöhung des Pendlerpauschales, die noch dazu befristet ist, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und Kleinverdiener, die den Ausgleich am dringendsten bräuchten, haben gar nichts davon.“ |
Gleiche Lebens- und Berufschancen
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| Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Arbeitnehmer/-innen – im Job und in der Gesellschaft: So lautet Schallers Leitspruch für sein politisches Tun: „Mein gewerkschaftliches Selbstverständnis ist eines, das über den einzelnen Betrieb hinausgeht.“ Als neuer AK-Vizepräsident will er sich mit aller Kraft für eine Bildungspolitik, die allen jungen Menschen die gleichen Lebens- und Berufschancen eröffnet, ebenso einsetzen wie für eine Sozialpolitik, die die - oft unsichtbare - Armut bekämpft, eine Gesundheitspolitik, die jeden Menschen die bestmögliche Versorgung sichert, und eine Einkommenspolitik, die einen gesicherten Lebensunterhalt ermöglicht. „Es ist auch nicht akzeptabel, dass niedrige und mittlere Einkommen hoch besteuert werden, Erträge aus Vermögen und Kapital aber nur gering“, sagt Schaller. |
Starkes soziales Engagement
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| Hans-Karl Schaller, am 27. Juli 1960 in Freistadt geboren, lernte Schlosser und trat 1982 in die voestalpine ein. Er absolvierte die Meisterschule für Maschinenbau und Betriebstechnik sowie – als Grundlage für seine Betriebsratsarbeit – die Sozialakademie in Mödling. 1993 wurde er Belegschaftsvertreter. 2005 übernahm er den Vorsitz im Arbeiterbetriebsrat und gleichzeitig auch Funktionen in der Metaller-Gewerkschaft. Seit 1997 gehört er dem Linzer Gemeinderat an. Anfang 2008 wurde Schaller Vorsitzender des Konzern- und des Europabetriebsrates der voestalpine. |
| Schaller ist Vater einer erwachsenen Tochter und wohnt in Linz. Entspannen kann er am besten beim Schwimmen im Hummelhofbad und bei Wanderungen durch sein geliebtes Mühlviertel. |
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