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EU-Projekt "Sodia" - Sozialer Dialog
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| Bei SODIA handelt es sich um ein Projekt |
des Austausches und der Information für die Arbeitnehmervertreter in multinationalen Unternehmen. Grundlage ist eine internetgestützte Kommunikations- und Informationsplattform für Betriebsräte, Gewerkschafter und Arbeitnehmer.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich kooperiert seit Beginn dieses Jahres mit Partnerorganisationen aus Belgien (Fondation André Renard, Lüttich), Frankreich (Émergences, Paris) und Spanien (UGT-PV, Valencia) im Rahmen eines gemeinsamen Projekts, bei dem es um die Kommunikation zwischen Betriebsräten/innen einer Unternehmensgruppe aus mehreren europäischen Ländern geht.
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Außer bei institutionalisierten und eher punktuellen Zusammenkünften im Rahmen von Euro-Betriebsratstreffen haben Arbeitnehmervertreter meist nur selten Kontakt zu Vertretern/innen anderer Länder innerhalb einer Unternehmensgruppe. Ziel des Projekts ist es, durch Schaffung eines Netzwerks einen Dialog zu intensivieren, bei dem Informationen fließen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Zielpublikum des Projekts sind Arbeitnehmervertreter/innen aus maximal sechs multinationalen Unternehmensgruppen (davon drei in Österreich) mit Betrieben in den einzelnen Partnerländern. Das Projekt entspricht der EU-Zielsetzung „Nutzung neuer Kommunikationsmittel im Rahmen des Sozialdialogs“. Der Hauptfokus des Projekts liegt darauf, ein Netzwerk (Internet/Intranet) zu entwickeln, um den Austausch zwischen Arbeitnehmervertreter/innen aus den einzeln Partnerländern zu intensivieren und ihren Kenntnisstand zu erweitern. Dies soll unter Berücksichtigung verschiedener Gesichtspunkte geschehen, z.B. hinsichtlich der Rahmenbedingungen, der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens, der Personalpolitik (Flexibilität; Arbeitsverträge,...) als auch der spezifischen Merkmale der jeweiligen kulturellen Hintergründe (Mentalitäten; Vorgehensweisen).
Im Zuge dieser Tätigkeiten sollen auch Grenzen und Hindernisse für eine solche Kommunikation berücksichtigt und der Frage nachgegangen werden, wie diese überwunden werden können.
Die Projektlaufzeit endet im Frühjahr 2004. |
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