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Ungerechte Einkommensverteilung
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Einkommensschere wird immer größer
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Im Jahr 2006 teilte sich das unterste Einkommensfünftel (rund 770.000 Menschen) knapp 2,2 Milliarden Euro (Bruttolöhne und -gehälter), das sind nur 2,2 Prozent aller ausbezahlten Löhne und Gehälter. Das bestverdienende Fünftel erreicht mit insgesamt etwa 46,3 Milliarden Euro fast die Hälfte der gesamten Lohnsumme. Dieses Ungleichgewicht wächst:
Im einkommensschwächsten Fünftel sind in den letzten fünf Jahren pro Kopf sogar nominell - also noch ohne Berücksichtigung der Inflation - Verluste entstanden (- 0,3 Prozent). Zu den Einkommensschwächsten zählen insbesondere die steigende Anzahl geringfügiger und Teilzeitbeschäftigter, zum überwiegenden Teil Frauen. Das oberste Fünftel hingegen konnte Zuwächse verbuchen (+12,6 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass sich die angeführten Zahlen nur auf die Lohn- und Gehaltseinkommen beziehen und Spitzenverdiener/-innen üblicherweise auch noch beträchtliche Kapitaleinkommen (Zinsen, Dividenden, Spekulationsgewinne etc.) beziehen.
Und dass Fraueneinkommen - auch bei durchgängiger Vollzeitbeschäftigung - nur zwei Drittel (wie in Vorarlberg) bis drei Viertel (wie in Wien) der Männereinkommen ausmachen, ist ein unhaltbarer Zustand! |
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