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Arbeitszeitflexibilisierung vereinbart!
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Das Märchen von der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit
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| Lohndumping oder auch Verlängerung der Arbeitszeit werden häufig als unabwendbare Konsequenz des internationalen Konkurrenzdrucks dargestellt. Doch von mangelnder preislicher Wettbewerbsfähigkeit kann keine Rede sein: die österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Produktion schaffen wesentlich höhere Werte als Arbeitnehmer/-innen in anderen Ländern, liegen bei der Entlohnung (in der Industrie) aber im Mittelfeld. Das eigentliche internationale Maß für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, die Lohnstückkosten (=Arbeitskosten je erzeugter Ware), sinken in Österreich seit Jahren! Außerdem machen die Löhne in der Industrie nur noch durchschnittlich zehn bis 15 Prozent der Gesamtkosten aus. |
Kosten entscheiden längst nicht alles
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| Selbst Unternehmen nennen andere Motive für neue Auslands-Standorte. 60 Prozent der deutschen Unternehmen wollen sich mit neuen Standorten neue Märkte erschließen, 30 Prozent wollen in der Nähe von Großkunden sein. Jedes dritte deutsche Unternehmen, das seine Produktion ins Ausland verlagert, nimmt diese Entscheidung zurück. Besonders hoch ist das Risiko des Scheiterns bei Verlagerungen aus Kostengründen. |
Besser statt billiger!
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| Die Vorteile unserer Industrie liegen in erster Linie in Produktqualität, Marktnähe sowie gut-qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Daher exportiert Österreich selbst in Billiglohnländer mehr, als aus diesen Ländern importiert wird. Anstatt sich auf Lohnkonkurrenz mit Asien und den Erweiterungsländern einzulassen, muss daher weiterhin qualitativer Wettbewerb im Vordergrund stehen - "Besser statt billiger", muss die Devise lauten! |
Österreicher/-innen arbeiten europaweit am längsten!
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| Im Jahr 2006 hatten unsere unselbständigen Vollzeitbeschäftigten mit 42,4 Stunden gleichauf mit Großbritannien die höchste normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit zu verzeichnen (Dieser Wert bezieht sich auf das 2. Quartal 2006 - Quelle: Eurostat). Im übrigen wird bereits jetzt etwa ein Fünftel der Überstunden nicht bezahlt (siehe unter verwandte Artikel). Fallen Überstundenzuschläge weg, wird es für Unternehmen attraktiver und vor allem billiger, noch mehr Überstunden zu verlangen! |
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