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Lohnnebenkosten
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| Lohnnebenkosten = Finanzierung sozialer Sicherheit |
Mit den Lohnnebenkosten wird unser soziales Netz finanziert. Generell sind unter Lohnnebenkosten die Sozialversicherungsbeiträge zu verstehen. Sie sollen helfen, die wichtigsten Bereiche, die die Risiken des Lebens betreffen, abzusichern. Dazu zählen Krankheit, Arbeitslosigkeit, Alter und Unfall.
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"Lohnnebenkosten von fast hundert Prozent sind eine unzumutbare Belastung für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft", lautet die Begründung der Unternehmen für die von ihnen immer wieder geforderte Senkung. Dabei wird so getan, als müssten Arbeitgeber/-innen zusätzlich zum Bruttolohn, den sie an die Arbeitnehmer/-innen zahlen, noch einmal soviel an den Staat bzw. die Sozialversicherung abführen.
Das ist aber falsch! Zusätzlich zum Bruttolohn müssen Arbeitgeber nur etwa 30 Prozent an Sozialbeiträgen abliefern. Eine Übersichtstabelle können Sie aus der Infobox downloaden. Damit beteiligen sie sich an der Finanzierung unseres Gesundheitssystems, der Pensionen, des Arbeitslosengeldes, der Unfallversicherung, etc.
Der Rest der sogenannten "Lohnnebenkosten" ist der Lohn während des Urlaubs, der Feiertage und der Krankenstände, Weihnachts- und Urlaubsgeld und Abfertigungen – Geld also, das direkt an Arbeitnehmer/-innen bezahlt wird!
Das verschweigen die Unternehmen gerne, denn "hundert Prozent" klingt dramatischer und eignet sich gut für die Propaganda im eigenen Interesse und gegen die soziale Absicherung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen! |
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