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Umstrukturierung von Unternehmen in Oberösterreich
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Ausgliederungswahn und Wiedereingliederung
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| Der Trend zu Ausgliederungen und des Outsourcings bleibt weiter auf einem sehr hohen Niveau. Bemerkenswert ist aber, dass – obwohl von den absoluten Zahlen noch gering – das Insourcing im letzten Jahr den höchsten Anstieg zu verzeichnen hat. |
Welche Veränderungen belasten am meisten?
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| Nicht alle Veränderungen bewirken in der Gefühlswelt einer Organisation die gleichen Stimmungen. Die Betriebsrät/-innen erachten die Verschmelzung von Unternehmen, die Verlagerungen von Produktionsteilen ins Ausland, interne Umstrukturierungen sowie Ausgliederungen als besonders schwerwiegend. |
Viele Unternehmen profitieren
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| Dem größeren Teil der Maßnahmen bescheinigen die Betriebsrät/-innen wirtschaftliche Erfolge. So sagen 61,31 Prozent der Befragten, dass die Strategie des Unternehmens wirksamer geworden ist. 56,62 Prozent erklären, dass sich die Kostenstruktur verbessert hat und knapp über 50 Prozent sprechen von gestiegenen Gewinnen. |
Erfolgreiche Umstrukturierungen!?
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| Wird jedoch die Lage der Beschäftigten einbezogen, so verwandelt sich die Erfolgsgeschichte in ein Drama. Denn wie die Betriebsrät/-innen wissen, sind die Beschäftigten die Leidtragenden der Veränderungen: |
 |  | Veränderungen, die wahrgenommen wurden |  | Antworten in Prozent
|  |  |  |  | Der Arbeitsdruck hat sich erhöht |  | 77.89
|  |  |  |  | Der Beschäftigtenstand hat sich verringert |  | 56.28
|  |  |  |  | Etliche Beschäftigte sind freiwillig gegangen |  | 52.17
|  |  |  |  | Die verbliebenen Arbeitsplätze werden als unsicher erlebt |  | 50.56
|  |  |  |  | Abteilungen wurden verkleinert oder geschlossen |  | 48.89
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| Immerhin noch ein Viertel der Befragten stellt Verschlechterungen der betrieblichen Arbeitszeitmodelle und Entgeltsysteme fest. |
| Diese Schattenseiten werden durch andere Befragungen bestätigt: Eine kontinuierliche Untersuchung der AK Wien ergibt für Aktiengesellschaften wachsende Gewinne und sinkenden Personalstand. Der ERM (European Restructury Monitor) der Dublin Foundation zeigt, dass mehr als 75 Prozent der internen Umstrukturierungen den Abbau von Arbeitsplätzen beabsichtigen. Auch die erschreckenden Werte des Resignationsindexes, den die AK Oberösterreich kürzlich erheben ließ, dürften zum Teil durch Umstrukturierungen zu erklären sein: Rund 10 Prozent der Beschäftigten haben jede Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Arbeitsumstände aufgegeben. |
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