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Umstrukturierung von Unternehmen in Oberösterreich
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Wandel hinter verschlossenen Türen
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Wie Umstrukturierungsmaßnahmen wahrgenommen werden und zu welchen Reaktionen sie führen, steht in engem Zusammenhang damit, wie das Unternehmen die Maßnahmen plant und verwirklicht.
Akzeptanz, Verstehen, Erfolg oder Scheitern einer geplanten Umstrukturierung lassen sich nicht auf Messgrößen wie Input und Output reduzieren. Ganz im Gegenteil entzieht sich die Logik von Umstrukturierungen solcher Trivialität. Es kann sich fatal auswirken, diese Logik zu ignorieren.
Veränderungskonzepte, die harte Schritte vorsehen, brauchen weiches Wachstum. Dazu gehören der sensible Umgang mit den Beschäftigten, mitunter deren Einbeziehung, vor allem aber die Einbeziehung der Betriebsrät/-innen, Transparenz von Seiten der Unternehmensleitung, Augenmerk auf Information und Kommunikationsprozesse sowie die Beachtung der gelebten Werte und der Unternehmenskultur.
Die Befragung zeigt, dass die Praxis von Umstrukturierungen diesen Anforderungen zumeist nicht entspricht.
Knapp 50 Prozent der Betriebsrät/-innen bejahen die Aussage "Die Umstrukturierung wurde hinter verschlossenen Türen vorbereitet und erst kurz vor der Umsetzung den Betroffenen mitgeteilt".
Nur 34 Prozent bejahen die Aussage "Die Umstrukturierung wurde lange vorbereitet, die Betroffenen konnten ihre Interessen einbringen".
In Zeiten, in denen ständig die Wichtigkeit von Motivation und Beteiligung der Beschäftigten – das "Gold in den Köpfen" – beschworen wird, ist das ein ziemlich negatives Resultat. |
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