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Umstrukturierung von Unternehmen in Oberösterreich
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Betriebsrät/-innen werden informiert, aber nicht gehört
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Zu den Kernkompetenzen von Betriebsrät/-innen gehört es, die Stimmungen der Belegschaft zu kennen. Trotzdem werden sie bei vielen Umstrukturierungen zwar informiert, aber ansonsten links liegen gelassen.
Nicht nur die Ressource Mitarbeiter/-innen bleibt demnach meist unberücksichtigt, sondern auch deren Interessenvertretung. |
Dazu einige ernüchternde Tatsachen
- 72,34 Prozent der Betriebsrät/-innen sind offiziell informiert.
- 69,52 Prozent sind die Ziele bekannt.
- 43,26 Prozent hatten nur mehr eine Beratungsmöglichkeit mit den Betreibern der Veränderung.
- 34,76 Prozent hatten Zahlen über Kosten und Nutzen der Maßnahme.
- 27,57 Prozent wurde ein Konzept vorgelegt.
- 23,03 Prozent konnten sich in Projektgruppen beteiligen.
Diese insgesamt völlig unzureichende Einbindung der betrieblichen Interessenvertretungen trägt sicherlich nicht dazu bei, dass die Betroffenen Umstrukturierungen positiv wahrnehmen und mittragen.
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Schlechtes Zeugnis für den Wandel
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| Umstrukturierungen von Unternehmen in Oberösterreich erfolgen derzeit sehr häufig zu Lasten der Beschäftigten. Mangelnde Transparenz und Kommunikationsverweigerung herrschen vor. Dem Wandel ist demnach trotz mancher betriebswirtschaftlicher Erfolge ein schlechtes Zeugnis auszustellen. |
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