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Anforderungen aus Arbeitnehmer/-innensicht
Der Kinderbetreuungsatlas 2007 zeigt einmal mehr, dass bei den Kinderbetreuungsangeboten noch immer ein enormer Handlungsbedarf besteht. Die Mehrheit der oö. Gemeinden hat nach wie vor keinerlei Betreuungsangebot für Unter-Dreijährige und Volksschulkinder, und viele Gemeinden haben nach wie vor Öffnungszeiten in den Kindergärten, die mit einer Vollzeitarbeit der Eltern nicht vereinbar sind!
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Das soll sich ändern!
- Überarbeitung der Elternbeitragsverordnung:
Durch die neue Landesverordnung sind die Elternbeiträge vor allem in Gemeinden, in denen vorher Einheitstarife verrechnet wurden, für Familien mit durchschnittlichem Einkommen zum Teil massiv gestiegen. Die Arbeiterkammer verlangt deshalb eine umgehende Überarbeitung mit dem Ziel, die Verteuerungen für Familien mit Durchschnittseinkommen zurück zu nehmen.
- Leistbare Nachmittagsbetreuung:
Formen der Nachmittagsbetreuung, die im schulischen Rahmen angeboten werden, müssen für Eltern ebenso leistbar gestaltet und vom Land gefördert werden, was derzeit nicht der Fall ist.
- Individueller Rechtsanspruch auf einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz für Kinder aller Altersgruppen:
Das Kinderbetreuungsgesetz verpflichtet zwar die Gemeinden, den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen künftig regelmäßig zu erheben und auch zu decken, was ein Schritt in die richtige Richtung ist. Die Eltern brauchen aber im Zweifelsfall die Möglichkeit, ein benötigtes Angebot auch verbindlich einzufordern.
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