 |
|
 |
 |
 |
|
|
Abschluss des 2. Interkulturellen Lehrganges
|
|
|
 |
12 Betriebsrät/innen und Migrant/innen aus 6 oberösterreichischen Betrieben haben im September dieses besondere Ausbildungsangebot von ÖGB und AK OÖ abgeschlossen.
|
In insgesamt 6 Lehrgangsmodulen beschäftigten sich die Teilnehmer/innen mit Theorien und praktische Aspekte des Interkulturellen Lernens und Zusammenarbeitens. Sie wurden mit wesentlichen Elementen des projektförmigen Arbeitens vertraut gemacht und die Teilnehmer/innen-Tandems (1 Betriebsratsmitglied; 1 Mitarbeiter/in mit migrantischem Hintergrund) aus jedem Betrieb waren aufgefordert eine konkrete interkulturelle Initiative, ein Projekt im Herkunftsbetrieb zu planen und umzusetzen.
Dabei wurden interessante und teils wirklich tolle Ergebnisse in den Betrieben erzielt: |
- Einführung übersetzter Betriebsversammlungen
- Umstellung auf mehrsprachige Betriebsratsaushänge und -informationen
- Maßnahmen gegen "Baustellendeutsch" und entsprechende Schulungen für Führungskräfte
- Einbindung von Migrant/innen in die Betriebsratsarbeit bzw. Berücksichtigung auf den BR-Listen bei BR-Wahlen
- Mehrsprachige Umfrage unter den Beschäftigten, welche Probleme in der Belegschaft wahrgenommen werden
- Mehrsprachige Informationstätigkeit bzgl. nicht genützter Fördermöglichkeiten (Pendlerpauschalen etc.)
- Aufbau eines Fristencontrollings zur rechtzeitigen Information von Migrant/innen bzgl. ablaufender aufenthaltsrechtlicher Fristen (angesiedelt in der Personalabteilung)
- Bewusste Berücksichtigung und Einbindung von Migrant/innen in soziale Aktivitäten auf betrieblicher Ebene (z.B. Berücksichtigung von Muslim/innen beim Speisenangebot ...)
- Erarbeitung eines durch Betriebsvereinbarung geregelten Dolmetschsystems für Patient/innen, das durch Beschäftigte mit entsprechendem sprachlichem Herkunfts-Hintergrund getragen wird
Wir gratulieren den Kolleg/innen zum erfolgreichen Abschluss!
|
|
 |
|
 |
 |
 |
|
 |