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Filmreihe Zukunft Umwelt
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2006: Zukunftsperspektive Arbeit III - Die Welt der Nahrungsmittgelproduktion
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| Die Filmreihe zeigt der Welt der Nahrungsmittelproduktion, sie beleuchtet Arbeitsbedingungen und stellt Menschen in den Mittelpunkt, die in diesem Sektor beschäftigt sind. |
"We Feed the World", Dokumentarfilm 2005, Regie: Erwin Wagenhofer
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Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer hat sich auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. We Feed the World ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
Veranstaltungsort: Hofbühne Tegernbach (Schlüßlberg) |
Unser täglich Brot, (A) 2005, 92 min, Regie: Nikolaus Geyrhalter
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Unser täglich Brot zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion zugleich als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell; wenige produzieren für uns alle. Kommentarlos und ohne erklärende Interviews entfaltet sich der Film auf der Leinwand wie ein irritierender Traum - und ist zugleich eine Einladung an die Neugierde, den Dingen auf den Grund zu gehen; zum Schauen, Hören, Staunen und Nachdenken über den gegenwärtigen Stand unserer Zivilisation. Erst wenn wir etwas wahrnehmen, können wir es auch glauben.
Veranstaltungsorte: AK Kirchdorf, Ried AK, Eferding AK
Im Kirchdorf hat im Anschluss an den Film eine Diskussion mit Josef Hahn, dem Sekretär der Gewerkschaft für Lebensmittelproduktion in Oberösterreich, im Ried und Eferding eine Diskussion mit Gerhard Zwingler, Bildungsreferent der Südwind Agentur Oberösterreich. |
Zukunftsperspektive III – Wohin verschwindet die körperliche Arbeit?
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| Verschwindet körperliche Schwerarbeit, oder wird sie nur unsichtbar? Wo ist sie im 21. Jahrhundert noch zu finden? |
"Workingman´s Death", (A/D) 2005, Regie: Michael Glawogger
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Workingman´s Death folgt den Spuren von Kohlearbeiter in die illegalen Minen der Ukraine, spürt Schwefelarbeiter in Indonesien auf, begegnet den Schlächtern und Röstern in einem Schlachthof in Nigeria, bewegt sich unter Paschtunen, die ein riesiges Tankschiff in Pakistan zerschneiden, und hofft mit chinesischen Stahlarbeitern auf eine glorreiche Zukunft.
Michael Glawogger:
"Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar, und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: sie ist die einzig wirkliche Arbeit."
Veranstaltungsort: Hofbühne Tegernbach (Schlüßlberg) |
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