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AHS
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Vor- und Nachteile eines AHS-Besuchs
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(unvollständige Auflistung)
Um absoluten Wertungen vorzubeugen, werden nachstehende Argumente aufgelistet, ohne speziell als Pro oder Kontra gekennzeichnet zu sein. |
- Fundierte Allgemeinbildung im sprachlichen sowie im natur- und geisteswissenschaftlichen Bereich.
Durch Schwerpunktsetzungen im Bereich von Schulautonomie, durch die Wahlpflichtfächer bzw. im Rahmen von Schulversuchen bestehen Spielräume für gewisse Spezialisierungsansätze. Diese Ansätze sollten insbesondere im Hinblick auf den weiteren Bildungsweg genützt werden.
- Schwerer Einstieg ins Berufsleben ohne weiterführende Spezialisierung :
Nach der AHS-Matura hat man wohl ein breites Fundament, auf das man eine Berufsausbildung setzen kann. Aber eine Berufsausbildung hat man natürlich nicht (nur im Öffentlichen Dienst gibt es gewisse Berechtigungen: sofern ein sogenannter B-Posten zu besetzen ist). Nicht einmal 1 % der AHS-Maturanten/-innen treten unmittelbar nach der AHS-Matura ins Berufsleben ein. D.h. man muss sich erst noch spezialisieren – zum Beispiel im Rahmen eines Studiums an einer Universität, Fachhochschule oder Akademie. Oder man holt den fachspezifischen Teil einer berufsbildenden höheren Schule nach (= Kolleg). Natürlich gibt es darüber hinaus noch zahlreiche berufsbezogene Bildungsgänge – viele davon stellen jedoch eine Spezialisierung auf Basis einer bereits absolvierten beruflichen Erstausbildung dar.
- Wird ein Berufs- bzw Bildungsweg anvisiert, der zwar eine Reifeprüfung – allerdings keine spezielle - voraussetzt und dafür zugleich ein hohes Maß an allgemeinbildender Grundbildung von Vorteil ist, dann führt der Erwerb der AHS-Matura am raschesten zum Ziel.
- Rund jeder/e fünfte Schüler/-in einer AHS-Oberstufe schafft den Weg zur Matura nicht (Klassenwiederholung bzw. verfrühter Ausstieg aus der Schule) Wenn ein/e Schüler/-in also vorzeitig das Handtuch wirft (bzw. werfen muss), wird´s eng, denn man hat keinerlei fachlich-berufliche Vor- bzw. Ausbildung. D.h. man muss eigentlich noch mal ganz von vorn beginnen (zB Beginn einer BMHS, Beginn einer Lehre ... ) oder man wird es schwer haben, erfolgreich ins Berufsleben einzusteigen.
Hinweis: AHS-Abbrechern/-innen bleibt auch der Zugang zur Berufsreifeprüfung verwehrt (eine der Voraussetzungen ist nämlich eine erfolgreich abgeschlossene Lehre oder der erfolgreiche Abschluss einer mindestens dreijährigen Fachschule).
- Thema Schulgeld: rund jede/r fünfte AHS-Schüler/-in in OÖ wird an einer privaten AHS unterrichtet.
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